Dominikanische Republik: 3.759 Migranten am Wochenende festgenommen

SANTO DOMINGO – Die Generaldirektion Migration (DGM) der Dominikanischen Republik hat im Rahmen landesweiter Kontrollmaßnahmen zwischen dem 25. und 27. September 2026 insgesamt 3.759 ausländische Staatsangehörige ohne regulären Aufenthaltsstatus festgenommen. Nach Angaben der Behörde wurden im selben Zeitraum 2.636 Personen abgeschoben.

Die intensive Kontrollaktion erstreckte sich über das gesamte Staatsgebiet und wurde von verschiedenen Sicherheits- und Militäreinheiten unterstützt.

Grenzprovinzen besonders betroffen

Die meisten Festnahmen wurden in den Grenzregionen und Ballungsräumen registriert. An der Spitze lag die Provinz Dajabón mit 674 Festnahmen, gefolgt von Elías Piña mit 463, der Provinz Santo Domingo mit 409 sowie Pedernales mit 267 aufgegriffenen Personen.

Zusammen entfielen auf diese vier Provinzen 1.813 Festnahmen, was rund 48 Prozent aller während des Wochenendes registrierten Fälle entspricht.

Mehr als 1.200 Festnahmen pro Tag

Nach Angaben der DGM wurden am Freitag 1.585 Personen festgenommen, am Samstag 1.211 und am Sonntag weitere 963. Dies entspricht einem Tagesdurchschnitt von 1.253 Festnahmen.

An den Kontrollen beteiligten sich neben der Migrationsbehörde mehrere Sicherheitsorgane des Staates. Die größte Zahl von aufgegriffenen Personen wurde vom Heer der Dominikanischen Republik an die DGM übergeben. Insgesamt handelte es sich dabei um 1.196 Personen.

Weitere Unterstützung kam von der Nationalpolizei, die 269 Personen überstellte, vom Spezialkorps für terrestrische Grenzsicherheit (CESFRONT) mit 320 Personen sowie vom Nationalen Umweltschutzdienst (SENPA), der vier Personen an die Migrationsbehörde übergab.

Landesweite Kontrollen werden fortgesetzt

Die DGM erklärte, dass die Migrationskontrollen weiterhin täglich in allen Provinzen des Landes sowie in zahlreichen Stadtteilen des Großraums Santo Domingo durchgeführt werden.

Zu den zuletzt kontrollierten Regionen zählen unter anderem San Cristóbal, Santiago de los Caballeros, La Altagracia, San Pedro de Macorís, Barahona, Bahoruco, Azua, Puerto Plata, Valverde, Montecristi, Santiago Rodríguez, María Trinidad Sánchez und Samaná.

Die Migrationsbehörde betonte, dass die Einsätze Teil der laufenden Maßnahmen zur Durchsetzung der nationalen Einwanderungsbestimmungen und zur Kontrolle irregulärer Migration auf dominikanischem Staatsgebiet seien. (DRepTotal)

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