
Santo Domingo,(EFE). – Mehr als hundert Motorradfahrer wurden am Donnerstag festgenommen, nachdem sie einen Fahrer eines Schulbusses im Stadtteil El Café de Herrera, Santo Domingo Oeste, angegriffen und eingeschüchtert hatten. Der Vorfall wurde in einem Video festgehalten, das sich rasch in den sozialen Netzwerken verbreitete.
Dies teilte das Innen- und Polizeiministerium in einer kurzen Erklärung mit. Die Verantwortlichen sollen identifiziert und der Staatsanwaltschaft übergeben werden – so die Anordnung der Innenministerin Faride Raful, die das Geschehen „energisch“ verurteilte.
„Das Verhalten eines wütenden Mobs wird seine Strafe finden“, schrieb die Ministerin auf der Plattform X
Kommentar:
Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr die wachsende Gewaltbereitschaft von Motoconchos (Motorradtaxifahrern), die sich zunehmend über Regeln und Gesetze hinwegsetzen. Was ursprünglich als informeller Transportdienst begann, entwickelt sich vielerorts zu einem Sicherheitsrisiko: Aggressives Verhalten im Straßenverkehr, Einschüchterung von Bürgern und Missachtung der Ordnung sind keine Einzelfälle mehr. Die Eskalation in Santo Domingo zeigt, dass die Behörden dringend konsequente Maßnahmen ergreifen müssen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und das Vertrauen der Bevölkerung in die Rechtsstaatlichkeit zu bewahren.
Ein Busfahrer,, der Schulkinder sicher transportiert, wird angegriffen und verprügelt von Ponchos, weil er ihnen ein informelles Geschäft wegnimmt. Welches Recht will man haben, wenn man entgegen den Einbahnstrassen fährt, entgegen der Fahrtrichtung, mit dem Motorrad Wheelies macht, keinen Helm trägt, Kinder unter 12 Jahren transportiert (per Gesetz verboten), oft keine Versicherung haben, keinen Führerschein, keine Zulassung. Und das sind noch lange nicht alle Regeln und Gesetze die missachtet werden.
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