„Warnung vor Blutbad in der Dominikanischen Republik durch angebliche friedliche Invasion haitianischer Migranten“

Santo Domingo. – Eine angebliche „massive und friedliche Invasion“ von haitianischen Staatsangehörigen ohne Papiere in die Dominikanische Republik werde „früher oder später in einem Blutbad enden“, warnte am Donnerstag José Ricardo Taveras, ehemaliger Direktor der Migrationsbehörde.

„Die Vernachlässigung dieses Problems wird in einem Blutbad enden, denn es gibt weltweit historisch keinen Fall, in dem ein Übermaß an ausländischer Bevölkerung nicht irgendwann in einem Blutvergießen geendet hätte“, erklärte er.

Regierung spiele angeblich der Oligarchie in die Hände

In einem Interview im Programm Ahora por la Mañana auf 107.7 FM und ATV 3 sagte Taveras, dass haitianische Migranten ohne Papiere in der Dominikanischen Republik „wie weißer Reis“ seien – überall präsent.

Er machte die dominikanische Oligarchie für die große Präsenz dieser Nachbarn verantwortlich, da deren Arbeitskraft billiger sei und die Löhne dadurch gedrückt würden.

Zudem kritisierte er die Regierung unter Präsident Abinader, die angeblich dieser Gruppe oder „Suprematie“ den Weg bereite.

Der ebenfalls zur Fuerza Nacional Progresista gehörende Politiker meinte, die Regierung verhalte sich gegenüber der haitianischen Situation wie ein Feuerwehrmann, der „nur handelt, um mediale Brände zu löschen“. (DRT)

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