
Santo Domingo,(EFE). – Die Behörden der Dominikanischen Republik haben mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und Frankreichs 978 Pakete mutmaßlichen Kokains bei einem maritimen Einsatz beschlagnahmt. Dabei wurden drei venezolanische Staatsbürger festgenommen, teilte die Nationale Drogenkontrollbehörde (DNCD) am Donnerstag mit.
Die Drogen wurden in einem Schnellboot mit drei Außenbordmotoren entdeckt. Sie waren in 33 Bündeln verpackt, mit Klebeband umwickelt und mit unterschiedlichen Logos versehen.
Zusätzlich zu den Betäubungsmitteln beschlagnahmten die Behörden drei GPS-Geräte, zwei Mobiltelefone, mehrere Benzintanks, Dokumente sowie persönliche Gegenstände der Festgenommenen.
An der Operation beteiligten sich Agenten der DNCD, der Marine, der Luftwaffe und des dominikanischen Geheimdienstes, unterstützt von der US-amerikanischen Task Force Jiatfs, der Drogenbehörde DEA sowie der französischen Fregatte FS Germinal.
Die 978 Pakete wurden an das Nationale Institut für Forensische Wissenschaften (Inacif) übergeben, um Art und Gewicht der Ladung zu bestätigen.
Diese Intervention reiht sich ein in den internationalen Kontext der US-Operation Lanza del Sur zur Bekämpfung des Drogenhandels in Lateinamerika. Laut DNCD haben die dominikanischen Behörden allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 mehr als 14,3 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Im April wurden über 783 Kilogramm verschiedener Substanzen sichergestellt, davon 502 Kilogramm Kokain. (DRT)
….auch ohne Maduro werden Drogen geschmuggelt…