Dominikanische Republik: Sintflutartige Regenfälle reißen Gemeinden auseinander – Tausende ohne Wasser, Hunderte obdachlos

Santo Domingo.- Die anhaltenden Starkregenfälle haben innerhalb von 24 Stunden zur Isolation von 23 Gemeinden geführt und 880 Menschen vertrieben, wie das Zentrum für Notfalloperationen (COE) am Dienstag in einem ersten Bericht mitteilte.

Zusätzlich meldete die Behörde den Ausfall von sieben Aquädukten, wodurch rund 86.500 Nutzer in verschiedenen Regionen ohne Trinkwasserversorgung sind.

Das COE hält weiterhin sechs Provinzen in Alarmstufe Gelb und 16 in Grün, angesichts der Gefahr von urbanen und ländlichen Überschwemmungen, Flussanstiegen und Erdrutschen.

Zerstörungen und Schäden

Drei Häuser wurden vollständig zerstört, 59 teilweise beschädigt und weitere 176 verzeichneten Schäden durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Hunderte Familien mussten ihre Wohnungen verlassen, um sich vor den Wassermassen zu retten.

In Elías Piña führte ein Erdrutsch zur teilweisen Zerstörung zweier Häuser, zehn Personen wurden in die Obhut von Angehörigen gebracht. In Sánchez Ramírez stürzten fünf Strommasten im Bezirk Angelina, während in Cotuí umgestürzte Bäume Straßen blockierten.

Gemeinden abgeschnitten

Das Übertreten des Flusses Majagual kappte die Verbindung zwischen Blanco de Jima Abajo und Fantino (La Vega), wodurch der Zugang zu Basisdiensten erschwert wurde. In Nagua (María Trinidad Sánchez) kam es zu städtischen Überschwemmungen in den Vierteln Cumajón und Guayo.

Auch in San Juan wurden die Gemeinden Pedro Corto und Teile der Straße San Juan–Las Matas de Farfán überflutet, wenngleich ohne größere Schäden an Häusern. (DomRepTotal)

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