Mango – Gesundheit die schmeckt (Teil1)

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Mangos sind beliebt in der ganzen Welt. Die Vielfalt der Frucht im Geschmack und Aussehen hat eine Gemeinsamkeit: einen fruchtig süßen Geschmack und Gesundheit pur. Die zur Familie der Sumachgewächse zählende Gattung Mango (Mangifera) ist nicht nur Obst, es ist eine Heilpflanze und auch zur Ölgewinnung wird sie verwendet.

Zur Pflanze: Der Baum erreicht, je nach Sorte, eine Höhe von bis zu 45 Metern. Die Baumkrone spendet im Durchmesser bis zu 35 Meter Schatten, die Pflanze ist immergrün, nur die jungen Blätter sind anfangs lachsfarben, ältere Blätter werden dunkelgrün. Von der Blüte bis zur Fruchtreife vergehen 3-6 Monate, je nach Sorte. Der nach Lilien duftenden Blüte folgt dann eine süße Frucht welche an langen Stielen hängt. Daher heißt MANGO übersetzt auch Stilfrucht.

Die Frucht zeigt sich in verschiedenen Farben und Größen. Unter einer dünnen Schale befindet sich ein abgeflachter Fruchtkern mit dem Fruchtfleisch. Dieses ist, wie auch die Größe und Farbe, abhängig von der Sorte. Von grün, gelb / grün und dreifarbig in rot / grün / gelb reicht die Vielfalt. Das Gewicht kann ebenfalls variieren, eine Mango kann bis zu 800 Gramm und mehr erreichen.

Ursprünglich kommen die Mangos aus Indien, haben sich über die Philippinen im tropischen Regenwäldern verbreitet. Als kultivierte Pflanze findet man sie heute in den USA, Afrika, verschiedenen asiatischen Regionen, Australien, Europa (Spanien, Kanarische Inseln) bis hin zur Karibik.

So unterschiedlich sich die Frucht bei Farbe, Geschmack und Größe zeigt, so verhält es sich auch bei den Anforderungen bei der Aufzucht / Anbau. Mangos aus Indien vertragen nicht viel Wasser, im Gegensatz zu den Sorten aus den Philippinen. Andere Sorten vertragen mehr Sonnenlicht, andere wieder weniger. Insgesamt werden weltweit rund 38 Millionen Tonnen Früchte produziert. Die Dominikanische Republik ist noch relativ neu auf dem Weltmarkt, hat sich aber schnell dem internationalen Standard angepasst und liefert mehr als 70 Mangosorten auf dem nationalen / internationalen Markt an.

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Gefahr: Die Fruchtschale kann bei manchen Menschen Allergien auslösen, die Hauptkomponente sind hier Urushiole. Bei geschälten Früchten besteht keine Gefahr mehr. Bei dieser Form der Allergie spricht man auch gern von Mango-Dermatitis.

Markt / Verwendung: Dank einer weltweiten Produktion und der unterschiedlichen Erntezeiten kann man heute in Europa ganzjährig Mangos auf den Märkten und Supermärkten finden. Ob pur genossen oder als Saft, die Mango wird auch verwendet zur Herstellung von Saft, Muß, Marmeladen, Eiscreme, Kompott und den bekannten Chutneys. In Asien verwendet man unreife Mangos auch als Salat. Reife Früchte erkennt man daran dass sie auf Druck weich nachgeben. Zeigen sich auf der Schale schwarze Punkte, dann ist die Frucht voll reif.

Medizin: In der Gesundheit ist die Wirkung von Mangos zwar nicht immer medizinisch 100% belegt, wird aber vor allem in der Naturmedizin erfolgreich eingesetzt. In Indien wird sie zur Blutstillung eingesetzt wie auch zur Herzstärkung. Dank einem hohen Vitamin A und C Gehalt beugt sie Infektionen und Erkältungen vor. Ebenso stellte man eine positive Wirkung der Frucht auf Hirnfunktionen nach und eine Beruhigung der Darmflora.

Bei Tierversuchen konnte nachgewiesen werden dass Mangos beim Fettabbau helfen und förderlich zur Blutzuckerkontrolle sind. Diese Ergebnisse der Staatsuniversität von Oklahoma wurden bereits bei Tieren (Mäusen) erfolgreich getestet. Die zahlreichen Nährstoffe einer Mango und ihr hoher Faseranteil wirken nicht nur positiv bei Diäten, auch auf die Darmtätigkeit. Neben der Blutzuckersenkung können Mangos auch zur Stärkung des Knochenbaus verwendet werden. Wissenschaftler sehen in der Mango eine gute Alternative zur Medizin. Bisherige Medikamente zur Lipidsenkung, Behandlung von Herzkrankheiten und der Diabetis (Typ 2) haben oft Nebenwirkungen wie Lebervergrößerungen und Knochenschwächung zur Folge.

In der Medizin (Tierversuchen) hat man die Mangoart Tommy Atkins verwendet da diese am meisten auf US-Märkten zu erhalten ist. Das Mangofleisch wurde gefriergetrocknet und anschließend zu Pulver gemahlen. Anschließend wurde das Pulver der Diät beigemischt. Bei Tierversuchen hatte man Mäuse in 6 Diätgruppen eingeteilt. Die 4 Gruppen welche mit herkömmlichen Medikamenten behandelt wurden zeigten sich keine oder geringe Verbesserungen, die beiden Gruppen, welche Mangopulver zur Diät verabreicht bekamen, zeigte sich eine Verbesserung beim Körperfettabbau und einer Stabilisierung der Blutzuckerwerte. Das in Mangos enthaltene Leptin ist ebenfalls ein guter Appetitregler und hilft bei der Energieaufnahme.

In Kürze werden die Erfolge auch bei Menschen getestet. Fakt ist, dass bei Mäusen gute Erfolge erzielt wurden beim Abbau von Körperfett, beim Senken von zu hohen Cholesterin-Werten, Blutzuckerkontrolle und anderen Herzproblemen.

Kosmetik: Nicht genug damit, der getrocknete Samenkern wird bei der Ölgewinnung benutzt. Dann erhält man ein ähnliches Produkt wie Kakaobutter und das Mangoöl findet in der Kosmetik verschiedene Verwendung. Cremes und Shampoos zum Beispiel, aber auch andere Produkte der Kosmetikindustrie sind willkommene Abnehmer von Mango-Öl.

Profit: Über das Stichwort Öl kommen wir zu einem weiteren Thema: Geld. Mangos schmecken nicht nur, machen schön und gesund, sie sind auch eine prima Geldanlage. Mango – die goldenen Früchte, dazu mehr in Folge 2. Lesen sie hier: (Mango – süße Frucht mit lukrativen Gewinnerträgen (Teil 2))In einem weiteren Teil (3) werden wir einige leckere Rezepte veröffentlichen.

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