
Santo Domingo, – Die Generaldirektion für Migration (DGM) teilte mit, dass bei Migrationskontrollen in verschiedenen Provinzen des Landes insgesamt 914 Ausländer ohne gültigen Aufenthaltsstatus festgenommen wurden.
Von diesen wurden 649 direkt durch DGM‑Beamte aufgegriffen, während 265 von anderen staatlichen Institutionen überstellt wurden: 122 durch die Nationalpolizei, 139 durch das Heer der Dominikanischen Republik (ERD) und 4 durch das Spezialkorps für Grenzsicherheit (CESFRONT).
Darüber hinaus wurden nach Abschluss der gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren 761 Ausländer deportiert, über die Grenzübergänge:
- Elías Piña: 384
- Dajabón: 175
- Jimaní: 150
- Pedernales: 44
Provinzen mit den meisten Festnahmen
Die größten Zahlen wurden in folgenden Provinzen verzeichnet:
- Santo Domingo (104)
- Elías Piña (72)
- La Vega (58)
- Dajabón (52)
- La Altagracia (49)
- Santiago (39)
- Espaillat (35)
- Independencia (35)
Weitere Festnahmen gab es u. a. in Barahona, Pedernales, María Trinidad Sánchez, Valverde, La Romana, Santiago Rodríguez, Bahoruco, Puerto Plata, Peravia und San José de Ocoa.
Umfangreiche Einsätze
Die Kontrollen fanden in verschiedenen Stadtteilen des Großraums Santo Domingo statt, darunter Villa Duarte, Herrera, Guaricano und die Avenida Duarte. Auch in Santiago, La Vega und weiteren Gemeinden des Cibao wurden Operationen durchgeführt.
In La Altagracia betrafen die Einsätze u. a. Higüey, Bávaro, Verón und Nisibón. In La Romana wurden die Stadtteile Villa Hermosa, San Carlos und Savica kontrolliert.
Ähnliche Maßnahmen erfolgten in Grenzprovinzen wie Dajabón, Elías Piña, Pedernales, Jimaní und Montecristi sowie in Puerto Plata, Valverde, Santiago Rodríguez, María Trinidad Sánchez und weiteren Regionen im Norden und Süden des Landes.
Die DGM betonte, dass diese Operationen Teil ihres nationalen Plans zur Migrationskontrolle sind, der in Koordination mit den Sicherheitsorganen des Staates durchgeführt wird. (DomrepTotal)