Dominikanische Republik: COE meldet 865 Evakuierte und 22 abgeschnittene Gemeinden

22 Provinzen unter Alarm

Santo Domingo.- Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) hat nach anhaltenden Regenfällen 865 Personen evakuiert, 22 Gemeinden als abgeschnitten und 173 Häuser beschädigt gemeldet. Die Behörde warnt vor weiteren möglichen Überschwemmungen.

Alarmstufen in den Provinzen

  • Gelbe Warnstufe: Puerto Plata, Espaillat, María Trinidad Sánchez, Monseñor Nouel, La Vega, Santiago und Hermanas Mirabal.
  • Grüne Warnstufe: Santiago Rodríguez, Elías Piña, Duarte (Bajo Yuna), Santo Domingo, Samaná, Sánchez Ramírez, Monte Plata, Peravia, Monte Cristi, San Cristóbal, Hato Mayor, San José de Ocoa sowie der Distrito Nacional.

Warnungen für Flüsse und Badezonen

Das COE ruft die Bevölkerung auf, keine Flüsse, Bäche oder Schluchten zu überqueren, die hohe Wasserstände aufweisen. Besonders betroffen ist die Valdesia-Talsperre, deren Regulierung durch das Komitee für Staudamm- und Wasserreservoirbetrieb den Zugang zum Fluss Nizao für Badegäste strikt untersagt. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder von gefährlichen Wasserstellen fernzuhalten.

Schäden und betroffene Regionen

Die gemeldeten Schäden betreffen vor allem die Provinzen Espaillat, Puerto Plata, Duarte, Elías Piña, Pedernales und La Vega. Dort kam es zu überfluteten Häusern, abgeschnittenen Gemeinden und erheblichen Sachverlusten.

👉 Einordnung: Die aktuelle Wetterlage zeigt erneut die hohe Verwundbarkeit vieler Regionen gegenüber Starkregen und Überschwemmungen. Das COE setzt auf präventive Maßnahmen und appelliert an die Bevölkerung, Warnungen strikt zu befolgen, um Menschenleben zu schützen. (DRT)

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