Dominikanische Republik: Behörden beschlagnahmen 1.163 Marihuana-Pakete in Puerto Plata

Santo Domingo.- Bei einer Inspektion im Hafen von Puerto Plata haben Beamte der Nationalen Drogenkontrollbehörde (DNCD) in Zusammenarbeit mit der Zollbehörde (DGA) und der Staatsanwaltschaft 1.163 Pakete mutmaßlich synthetisches Marihuana sichergestellt.

Die illegale Ladung war in einem Container aus Miami (USA) versteckt, zwischen Fernsehern, Kühlschränken und Möbeln. Laut den Ermittlern zeigt dieser Fall die neuen Methoden, mit denen kriminelle Strukturen versuchen, Drogen ins Land zu schmuggeln.

Offizielle Maßnahmen und Ermittlungen

Die Behörden kündigten eine umfassende Untersuchung an, um alle Verantwortlichen zu identifizieren und vor Gericht zu bringen. Die DNCD betonte ihre Politik der Nulltoleranz gegenüber Drogenhandel und verwies auf die Unterstützung durch die Streitkräfte, die Generalstaatsanwaltschaft, staatliche Geheimdienste sowie internationale Kooperationen.

Die beschlagnahmten Pakete wurden unter strenger Beweissicherung an das Nationale Institut für Forensische Wissenschaften (Inacif) übergeben, wo das genaue Gewicht bestimmt werden soll.

👉 Einordnung: Der Fund unterstreicht die Rolle der Dominikanischen Republik als Transitpunkt für den Drogenhandel in der Karibik. Gleichzeitig zeigt er die verstärkte Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Behörden im Kampf gegen organisierte Kriminalität. (DRT)

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