Dominikanische Republik: Behörden beschlagnahmen 450 Pakete Kokain – vier Venezolaner festgenommen

Santo Domingo.- In einer gemeinsamen Seeoperation mit Unterstützung der USA haben die dominikanischen Behörden 450 Pakete Kokain sichergestellt und vier venezolanische Staatsbürger festgenommen. Das teilte die Nationale Drogenkontrollbehörde (DNCD) am Samstag mit.

Eine Schnellboot wurde mehrere Seemeilen südlich von Punta Salinas (Provinz Peravia) abgefangen. Laut DNCD warfen die Besatzungsmitglieder beim Erscheinen der Einsatzkräfte mehrere Drogenpakete ins Meer und versuchten, durch riskante Manöver zu entkommen.

Mit Hilfe der US‑Drogenbehörde DEA konnten die vier Venezolaner festgenommen werden. Bei der anschließenden Suche wurden 15 Ballen mit insgesamt 450 Kokainpaketen geborgen – verpackt in Plastikfolien und mit unterschiedlichen Markenzeichen versehen.

Die DNCD und die Staatsanwaltschaft führen derzeit die Ermittlungen. Die Festgenommenen sollen wegen Verstoßes gegen das dominikanische Drogengesetz 50‑88 dem Gericht überstellt werden.

Nach Angaben der Antidrogenbehörde handelt es sich um kriminelle Netzwerke, die mit leistungsstarken Außenbordmotoren und moderner Kommunikationstechnik ausgerüstete Schnellboote einsetzen, um große Mengen Kokain aus Südamerika in die Dominikanische Republik zu schmuggeln.

Seit Jahresbeginn wurden laut offiziellen Angaben bereits mehr als 11 Tonnen Drogen im Land beschlagnahmt.

👉 Einordnung: Der Fund unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Dominikanischen Republik als Transitpunkt für den internationalen Drogenhandel in der Karibik. Die Zusammenarbeit mit der DEA zeigt die zunehmende internationale Koordination im Kampf gegen den Schmuggel über Seewege. (DomRepTotal / EFE)

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