Das karibische Paradies hat einen Namen: Dominikanische Republik

Hamaka

Denkt man an die Dominikanische Republik, denkt man an die Insel Hispaniola und im Detail meist an Punta Cana. Das neu geschaffene Urlauberparadies ist ein Musterbeispiel an touristischer Entwicklung. Binnen 30 Jahren wurde aus Buschland und wilden Stränden etwas geschaffen was einzigartig in der gesamten Karibik ist. Derweil plant man in verschiedenen Zonen die Erfolgsstory von Punta Cana zu kopieren, z.B. in Miches (Projekt Tropicalia) und im Südwesten bei Pedernales. Dies lassen wir mal umkommentiert, konzentrieren wir uns auf das, was bereits existiert.

Punta Cana umfasst ein immer weiteres Gebiet, es ist nicht nur die Gemeinde Punta Cana. Es kamen Cabeza de Toro, Bavaro, Cortesito und Uvero Alto hinzu. Für diejenigen, die auf Luxus und Komfort mehr Wert legen, schuf man Cap Cana. „Punta Cana“ wurde zum beliebtesten Urlaubsgebiet der Karibik, wurde vom Reiseführer „Lonely Planet“ vor wenigen Jahren als eines der 10 besten Reiseziele bewertet sie man besuchen sollte.

PlayaBavaro

Playa Bavaro

Rund 2/3 aller Besucher der Dominikanischen Republik landen heute in Punta Cana, wo einst eine kleine Holzhütte mit Canadach an der Start- und Landebahn einen Flughafen darstellte. Heute haben wir dort 2 Terminals, das dritte befindet sich im Bau. Der Flughafen bietet im VIP Bereich sogar einen Pool, Luxus auch dort.

Millionen von Urlaubern erleben hier unvergessliche Momente. Punta Cana lockt nicht nur Europäer, die meisten Touristen kommen aus den Vereinigten Staaten und Kanada, viele Südamerikaner lieben die Strände im Osten der Dominikanischen Republik. Die Urlaubswelt wurde perfektioniert. Riesige Hotels und Resorts bieten alles was das Herz begehrt. Jeder findet sein Hotel, ob Familienhotel, Adult Only, gute Gastronomie, Aquaparks, Themenhotels, Romantikhotels, Boutiquehotels. Wenngleich die meisten Urlauber nur bei einem Ausflug aus den Hotels kommen, die Region bietet heute mehrere Shopping Malls, Kinos, Restaurants, Supermärkte und vieles mehr. Es gibt Kliniken, Schulen, mit anderen Worten: das Buschland wurde urbanisiert.

Die DR hat aber weit mehr zu bieten als nur Punta Cana mit seinem „Strand und Meer“ Angebot, einem schier unendlichen Ausflugsangebot. Die meisten Urlauber kommen wegen der Strände und den guten klimatischen Verhältnissen.

Bildschirmfoto 2018-07-31 um 10.04.34 AM

Boca Chica, vor den Toren von Santo Domingo

Wer hier Urlaub gemacht hat, zeigt sich oft sehr angetan von den Einheimischen. Ihre Gastfreundschaft, ihr Lächeln, das hat viele Touristen zu Liebhabern der DomRep gemacht, wie man das Urlaubsland in Kurzform oft nennt. Der Urlauber kennt nicht die Probleme und Sorgen der Einheimischen, in seinen Hotels gibt es keine Probleme wie Stromausfall, Wasserknappheit oder Überschwemmungen. Es gibt auch kein Problem mit der Versorgung, Essen und Trinken im AI Programm, so viel man will, in manchen Hotels gar rund um die Uhr. Für Urlauber ist ein Paradies geschaffen worden.

Im Land jedoch herrscht Armut, mehr als 42 % der Bevölkerung leben in dieser, mehr als 10 % sogar in extremster Armut. Um so mehr muss man die Sorglosigkeit, die Lebensfreude der Einheimischen bewundern. Die Gewalt und das Verbrechen nehmen zu, die Korruption begegnet einem überall (Zitat des Ex-US-Botschafsters „Wally“ Brewster). Nichts hält die Dominikaner davon ab, jede Chance für ein Fest zu nutzen. Entsprechend gibt es immer etwas zu feiern, der Zusammenhalt in der Nachbarschaft ist groß, die Offenheit und Freundlichkeit gegenüber Touristen unvergleichbar.

Wer als Urlauber etwas anderes sucht, als eben nur Palmen, Strand und Meer, der kann im Land mehr finden. Santo Domingo bietet gleich mehrere Superlativen. Die 1. Universität, die 1. Kathedrale der Neuen Welt u.v.a.m., Geschichte und Kultur findet man konzentriert in der Hauptstadt des Landes. Die Kolonialzone und zahlreiche Museen, Botanischer Garten und Parks (Mirador Norte und Sur) sind einen Besuch wert, der „Faro de Colon“ wurde kürzlich renoviert, „Los Tres Ojos“ sollte man sich nicht entgehen lassen. Im Nationalen Bezirk reihen sich heute mehrere Malls aneinander, mehr als ein gutes Dutzend dieser Einkaufszentren gibt es, hier findet man die Boutiquen von bekannten Weltmarken.

Paradiesinsel

Cayo Arena – Paradiesinsel

Der Nordosten hat ebenfalls seine ganz besonderen Reize. Obwohl es die regenreichste Zone des Landes ist, es tut der Beliebtheit bei Reisenden keinen Abbruch. Aus dem einst kleinen Fischerdorf Las Terrenas wurde ein Tourismus – Hotspot. In kaum mehr als 20 Jahren verfünffachte sich fast die Zahl der Bewohner. Hier findet man mehrere kleine Hotels, Hostals, Ferienwohnungen und Villen. Kein Massentourismus wie im Osten, dennoch ist es hier sehr belebt.

Es ist ein Platz für Individualisten und Naturliebhaber, denn die Halbinsel Samaná bietet unglaublich viele Traumstrände und viele Wasserfälle. Der bekannteste von allen ist der „Salto El Limon“, mit einem ortskundigen Führer kann an aber viele mehr entdecken (siehe Links unten). In der Zeit von Januar – März herrscht hier Hochsaison, dann kommen mittlerweile mehr als 50.000 Besucher um die Buckelwale zu beobachten. In dieser Zeit paaren sich die riesigen Meeressäuger und gebären ihre Kälber in der Bucht von Samaná. Beliebtes Ausflugsziel ist auch Cayo Levantado, Touristen als Bacardiinsel bekannt.

Im Norden ist vor allem Cabarete bekannt, es ist die Hochburg für Surfer. Es begann mit den Windsurfern in den 80er Jahren, heute finden Weltmeisterschaften statt, auch für Wellenreiter und Kite Surfer. Puerto Plata, wo einst einmal der Tourismus mit der Playa Dorada begann, dann einbrach, weil Punta Cana das Traumziel wurde, regeneriert sich der Tourismussektor wieder.

Bildschirmfoto 2018-03-19 um 2.16.58 PM

 

Dank des Kreuzfahrttourismus kommt wieder Leben in die „Braut des Atlantik“, wie man die Provinzhauptstadt auch nennt. Wer hier Urlaub macht, hat ebenfalls ein breites Spektrum an Unterhaltungsangeboten: Historischer Stadtkern, die 27 Wasserfälle von Damajagua, die Paradiesinsel (Cayo Arena), Seilbahn und viele Dinge mehr. Schon bald soll hier ein zweiter Kreuzfahrthafen entstehen.

Im Landesinneren hingegen bietet die Dominikanische Republik ein Szenario, welches dem Urlauber überhaupt kein Karibik – Gefühl verschafft. Der Pico Duarte ist die höchste Erhebung in der Karibik, mit 3.087 Metern Höhe liegen hier im Winter die Temperaturen unter Null Grad. Auch das Valle Nuevo, liebevoll der „Kühlschrank“ genannt, ist ein Naturpark der mit seiner Vegetation den Eindruck erwecken lässt, dass man sich in einem deutschen Mittelgebirge befindet.

Constanzatal

Hochtal Constanza

Constanza war der erste Ort für Berg-Tourismus, Diktator Trujillo lies hier ein Hotel bauen mit dem Namen „Nueva Suiza“, es war die dominikanische Schweiz. Neben Bergtourismus hat Constanza heute die Agrarlandschaft als Attraktion auserkoren. Mit Radtouren kann man die Felder abfahren, sich informieren und Produkte frisch am Wegesrand kaufen.

Unweit liegt in einem Hochtal die Stadt Jarabacoa, bekannt bei Aktiv-Urlaubern, hier kann man Rafting und Paragliding betreiben, die meisten Touren zum Gipfel des Pico Duarte starten hier.  Ganz nebenbei liegt hier oben im Zentralgebirge auch, neben dem Cibao Tal, die Kornkammer des Landes, hier wird intensiv Landwirtschaft betrieben. Dank des kühlen Klimas (für karibische Verhältnisse), gedeihen hier unter anderem Erdbeeren.

Bildschirmfoto 2018-07-26 um 11.03.31 PMAuf dem Weg nach Jarabacoa

Abenteuer, Sport, Relax, Kultur und Geschichte, kein anderer Karibikstaat kann so viel bieten. Das Tourismusangebot wird weiter ausgebaut, in den Bereichen Kirche und Landwirtschaft. Wer sich für diese Themen interessiert, der findet auch dazu ein reichhaltiges Angebot. Jeder Urlauber kann seine Vorlieben und Interessen finden.

Jede dominikanisch Region hat seine eigenen kulinarischen Spezialitäten, Wanderer und Mountainbiker müssen zwar auf die Infrastruktur (ausgezeichnete Wanderwege) noch verzichten, aber in der Neuzeit findet man im Internet schon viele Touren (mit GPS Standorten) und kann so bisher jungfräuliche Regionen auch auf eigene Faust entdecken.

Das touristische Angebot weitet sich ständig aus, mittlerweile hat man einen Eco-Park auch in Punta Cana, Naturliebhaber finden Lagunen und das bekannte Hoyo Azul. Wer in der Hauptstadt sein Lager einrichtet, muss auf Strand nicht verzichten. Dank der Autobahn ist man in weniger als 30 Minuten in Boca Chica, kaum mehr braucht man bis Juan Dolio. In der anderen Richtung (Südwest) findet man Salzwerke und Dünen (Bani), bei San Cristobal findet man Strände wie Palenque, in den Bergen ein einzigartiges Klima und Panoramablicke bis Santo Domingo.

Hamaka

nicht abhängen, entdecken!

Egal wohin man blickt, das Angebot ist mehr als umfassend und begründet den Werbeslogan des Tourismusministeriums „Das Land hat Alles“. Wobei wir jetzt noch nicht die Vorzüge des Nordwesten und Südwesten aufgezählt haben. Diese Regionen, in direkter Nachbarschaft zu Haiti, findet man ebenfalls Sehenswertes.

Diese Regionen erschließen sich aber keinem Pauschaltouristen, diese Sehenswürdigkeiten kann nur der Individualtourist erleben der eine entsprechende Tour gebucht hat oder der mit einem Leihwagen (SUV empfehlenswert!) unterwegs ist. Im Südwesten kann man Leguane und Flamingos in freier Wildbahn beobachten, findet Höhlen und eine Landschaft, die sich alle paar Kilometer drastisch ändert. War man eben noch in einem tropischen Regenwald, so kann man schon bald im „Königreich der Kakteen“ sein und erlebt Steppe und Dürrelandschaften. Einen der schönsten Strände der Welt (laut UNESCO) findet man an der Bahia de Las Aguilas, die Bucht davor (Cobo Rojo) steht dem kaum nach.

Übrigens zum Thema INDIVIDUAL REISEN:

Im Norden ist Extra Tours der beste Ansprechpartner, jahrzehntelange Erfahrung und landesweit die besten Kenntnisse bietet Andreas Maus (https://www.extratours-sosua.com).

Ein weiterer Anbieter ist Dominican Expert (https://de.dominicanexpert.com/reise/mietwagen-rundreise/).

Beide Veranstalter bieten, getreu dem Motto „Individuell“ Vorschläge an, Rundreisen können ganz nach den Wünschen der Reisenden angepasst werden.

Weitere Infos zu Ausflügen gibt es unter der Email: Hispaniola.eu@gmail.com Die Redaktion gibt gern weitere Tipps zu Ausflügen.

 

Weitere Artikel

Translate »