Mache nicht diese Fehler wenn Du in die Dominikanische Republik kommst

Urlaub und Dominikanische Republik ist für viele Menschen ein realisierbarer Traum, einige lassen sich hier sogar nieder, das Land hat seine Reize!

Karibisches Flair, Sonne Strand und Meer. Geschichte und Kultur, Traditionen und einfach nur Lebensfreude verbindet man mit diesem Land. 

Wer denkt da an „Fallen“ oder „Probleme“?

Leider, es gibt sie und nicht selten – selbst manch ein Resident fällt herein. Hier einmal ein paar Fehler die man vermeiden sollte:

1) Es beginnt mit dem E-Ticket. 

Ja, man macht heute alles ONLINE, auch die Zollerklärung und Einreiseangaben. Und nein, so richtig einwandfrei klappt es manchmal nicht, bei dafür ist es immerhin KOSTENLOS. 

Auf der Seite der Migration wählt man

– solicitud de E-Ticket

– Einreise oder Ausreise

– persönliche Daten und Flugdetails, Aufenthaltsinformationen … eintragen

– Formular absenden

– QR Code speichern um diesen bei der Ein- / Ausreise vorzulegen. 

Wo ist nun die Falle? Hier z.B. : https://etravelplatform.com/e-ticket/?msclkid=eb38bc5621d21853486ed5bb1f7ee295 Das ist eine der Seiten, die einen SERVICE anbietet und nicht gerade wenig dafür verlangt! FINGER WEG! Diese Seiten gibt es von verschiedenen Anbietern, also immer, wenn man nach ihrer Kreditkarte fragt, weg!

Die Dominikanische Republik bietet diesen Service KOSTENLOS an: https://eticket.migracion.gob.do

NUR HIER sollten Sie ihr E-Ticket bestellen, ab 3 Tage vor der Reise. 

2) Die Dominikanische Republik ist billig

Nein, das Image der Hausfraueninsel in der Karibik ist lange vorbei. Wenngleich Lohnkosten noch immer im Vergleich zu Amerika / Europa günstig sind, Steuern (18 % Mehrwertsteuer / 10 % Servicesteuer) machen manche Preise auf einen Schlag sehr teuer. Gerade bei Restaurant-Besuchen immer aufpassen, was ist auf der MENUkarte angegeben? Hier gibt es keine einheitliche Regelung. Von Inclusive Preisen bis zu 28 % plus ist alles möglich. 

Hotels haben in den letzten Jahren vermehrt auf mehr Komfort und Luxus gesetzt. Das familienfreundliche AI-Angebot ist mittlerweile gewichen, wer Luxus bestellt muss auch bereit sein mehr zu zahlen. Darum sind Urlauber aus Europa auch immer seltener geworden, hohe Flugpreise verhindern die Schnappchenpreise der 90er Jahre und Anfang des Milleniums.

Wer glaubt das Individualtourismus günstiger wird, der hat die Rechnung ohne Nebenkosten gemacht. Die FeWo liegt oft weit entfernt von Stränden. Ja, im Angebot steht vielleicht 10 Min. zum Strand, aber hat man da auch einen öffentlichen Zugang? Gerade Punta Cana / Bavaro / Cap Cana haben in erster Linie eine Reihe von Hotels in erster Strandlinie, man muss weit fahren zum öffentlchen Strand, also ein Mietwagen kommt hinzu. Diese sind nicht mehr günstig, VK ohne SB sollte sein und die Benzinkosten im Land haben auch Geschmäckle, wie preisbewusste (und nicht nur die) Schwaben sagen würden.

Die Preise im Supermarkt werden ebenfalls überraschen. Wer auf Qualität und internationale Produkte schielt, der wird feststellen dass gerade Wurst- und Milchprodukte mehr kosten als in der Heimat. Und bitte, will jemand im Urlaub nur Reis und Bohnen essen? Macht man Karibikurlaub oder ein Probetraining für das Dschungelcamp? 

Bitte also nicht mehr „billig“ denken, Karibikfeeling kostet, auch in der Dominikanischen Republik

3) OMG! Wie gefährlich ist es da!!!

Natürlich, Blut verkauft sich gut in Medien. Skandale und Katastrophen bringen mehr Klicks als sonnige Meldungen. Sieht man mal auf die Webseite des Auswärtigen Amts der USA, Reisewarnungen… dann schneidet man nicht schlechter ab als viele „zivilisierte“ Länder, z. B. Italien oder Frankreich. Kategorie 2 ist also nicht so gefährlich wie oft angenommen.

Mit den üblichen Vorsichtsmassnahmen (Dokumente in Kopie mitführen, nicht zu viel Bargeld, vor allem nicht öffentlich zeigen, Schmuck und teure Handys präsentieren), dann geht es. 

Als Resident bin ich nach fast 30 Jahren nicht einmal überfallen worden. Man geht nicht in gefährliche Barrios, man meidet unbeleuchtete Gegenden, vor allem aber> sollte es einen Überfall geben – nie wehren. 

In touristischen Hochburgen gibt es zur üblichen Polizei (PN) noch die Tourismsupolizei (Politur). Sie sorgt speziell um die Sicherheit von Ausländern. 

4) Mangelnde Höflichkeit

Gerade die Dominikaner gelten als sehr gastfreundlich und lebensfroh. Doch Vorsicht, ihr Lächeln kann Sie auch vor die Wand laufen lassen. 

Wenn man gleich furios mit hoch rotem Kopf auf sie einredet (zum Beispiel an der Hotelrezeption), nur weil man mit dem Zimmer nicht zufrieden ist und es was zu bemängeln gibt, dann sollte man nicht gleich schreien. 

Man lächelt und nickt auf dominikanischer Seite, aber es wird sich nicht viel ändern. Der Dominikaner ist beleidigt und stellt auf stur. 

Begegnet man ihm aber ebenfalls mit einem Lächeln, bittet um die Behebung eines Problemchen (problemita), dann wird man sich sehr schnell um die Angelegenheit kümmern. Nicht alles gleich dramatisieren, man wird sich schon um ihr Wohlbefinden kümmern. Der Spruch: „ Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ – stimmt hier zu 100 %. 

Ruhe bewahren, durchatmen und dann mit Freundlichkeit (BITTE und DANKE werden sehr geschätzt). Dann kommt die dominikanische Redensart zur Geltung> No hay problemas, hay soluciones. (Es gibt kein Problem, es gibt Lösungen.) Nur nicht DEUTSCH denken, ein SOFORT geht hier seinen karibischen Gang braucht vielleicht eine wenig Zeit, aber man wird sich kümmern. 

5) Das Taxi

Nun, in welchem Land geniessen Taxifahrer einen guten Ruf, gelten als ehrlich? Warum sollte es hier anders sein? Man wird gern versuchen den Fahrgast übers Ohr zu hauen. 

Wie kann man dem aus dem Weg gehen? Taxi-Apps wie InDrive oder UBER gelten als empfehlenswert. Man sieht, welcher Fahrer kommt, alles wird online dokumentiert und wenn der Fahrer Umwege fährt, man kann es reklamieren. Preise sind oft deutlich unter den Preisen der Taxifirmen, gerade in Touristenzonen. 

Vor allem in Santo Domingo oder Punta Cana, Puerto Plata, hier gilt UBER / InDrive als beste Wahl. 

Taxi-Schlepper findet man an grossen Busterminals, an Flughäfen. Kommt wer auf sie zu mit Schild und ruft „Taxi Taxi“ , dann will man sie zu öffentlichen Taxis leiten. Eine Dokumentation der Fahrt gibt es nicht, ein Taximeter oft auch nicht. Also immer VORHER nach dem Preis fragen. Und klar, in Hotelzonen und den vorgenannten Orten kostet es auch deutlich mehr, denn diese Unternehmen zahlen für diesen Ort auch mehr Standgebühren. 

Alternativen> Schon bei der Anreise vorher einen privaten Shuttle / Taxiservice buchen, 

6) Geldautomaten / Kreditkarten

In den letzten Monaten sind die Abzocken mit manipulierten Geldautomaten zurückgegangen. Dennoch, man sollte sehr vorsichtig sein, nur die ATM bei Banken oder in Supermärkten nehmen, vor allem nachts nicht Geld ziehen, es sei es ist ein ATM in einer mit Kameras überwachten Bankfiliale.

Viele Automaten sind limitiert in der Auszahlung, erkundigen sie sich vorher an welchen Automaten mehr ausgezahlt wird um Gebühren zu vermeiden (Residenten und Einheimische können da Tipps geben). Manche Automaten erlauben nur eine Auszahlung von 10.000 RDS, andere erlauben 20.000 RDS.

Auch wenn man mehrfach Geld ziehen kann an einem Tag, es kostet häufig eine (nicht unerhebliche) Gebühr der einheimischen Bank, auch wenn Ihr Kreditkartenunternehmen eine kostenlose Abhebung im Ausland garantiert.

Aus diesem Grund vor dem Urlaub nicht nur der Bank ihre Reise anmelden (um zu verhindern dass die Karte blockiert wird weil man betrügerische Absichten aus dem Ausland annimmt), fragen Sie auch nach einer Partnerbank, die kostenlos Abhebungen erlaubt (z.B. Scotiabank pflegt Partnerschaften).

Um teure Kursgebühren zu verhindern, bei der Nutzung der Kreditkarte IMMER in DOMINIKANISCHEN PESOS abrechnen, eine Belastung der CC in Euro oder USD kostet bei schlechten Wechselkursen deutlich mehr. 

(Alle Rechte bei DomRepTotal)

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