
Santo Domingo.- Die Regierung Japans hat der Dominikanischen Republik verschiedene Geräte gespendet, um die operativen Kapazitäten im Kampf gegen das Sargassum zu stärken, das die Küsten des Landes beeinträchtigt.
Die Übergabe fand im Sitz des Tourismusministeriums (Mitur) statt und wurde vom Minister der Präsidentschaft, José Ignacio Paliza, gemeinsam mit dem Vizeminister für internationale Zusammenarbeit des Mitur, Carlos Peguero, geleitet.
Die formelle Übergabe erfolgte im Rahmen der Nicht rückzahlbaren Finanzkooperation Japans für das Programm für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (AF2023). Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung und den Umweltschutz der Dominikanischen Republik zu fördern, indem Maßnahmen zur Eindämmung der Auswirkungen des Sargassums in touristischen und küstennahen Gebieten gestärkt werden.
Vizeminister Peguero hob die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit hervor, um Initiativen zur touristischen Nachhaltigkeit und zum Schutz der natürlichen Ressourcen des Landes voranzutreiben.
Der Minister der Präsidentschaft dankte der japanischen Regierung für die Spende und betonte die Bemühungen der dominikanischen Behörden, die Auswirkungen des Sargassums an den Küsten zu verringern. Er erinnerte daran, dass das Problem nicht nur die Dominikanische Republik betrifft, sondern viele Länder, insbesondere in der Karibik.
TSUDA Fumiyo, Geschäftsträgerin a.i. der japanischen Botschaft in der Dominikanischen Republik, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Japan und der Dominikanischen Republik zur Förderung von Umweltprojekten, institutioneller Stärkung und nachhaltiger Entwicklung.
Als Teil der Spende übergab Japan sechs Kipplaster, fünf Kehrmaschinen und fünf Traktoren, die die Arbeiten zur Sammlung, Eindämmung und Handhabung des Sargassums in verschiedenen Küsten- und Tourismusgebieten des Landes unterstützen sollen.
Diese Kooperation stellt eine wichtige Unterstützung für die Bemühungen des dominikanischen Staates dar, die Strände zu erhalten, die Meeresökosysteme zu schützen und die Nachhaltigkeit des Tourismussektors – einem der wichtigsten Wirtschaftsmotoren des Landes – zu gewährleisten.
Mit dieser Initiative bekräftigt die japanische Regierung ihre Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Dominikanischen Republik und unterstützt Projekte zur institutionellen Stärkung, ökologischen Nachhaltigkeit und zum Schutz der natürlichen Ressourcen des Landes.
An der Übergabe nahmen außerdem Hugo Francisco Rivera, Vizeminister für Wirtschaftsangelegenheiten und internationale Zusammenarbeit des Außenministeriums, sowie Max Puig, Exekutiv-Vizepräsident des Nationalen Rates für Klimawandel und Kohlenstoffmarkt, teil. (DRT)