
San Cristóbal, – Das Gesundheitsministerium der Dominikanischen Republik meldete zwei bestätigte Fälle von Mpox (Affenpocken) in einem Polizeigefängnis der Provinz San Cristóbal. Insgesamt wurden neun Verdachtsfälle identifiziert, von denen zwei durch RT-PCR-Tests bestätigt wurden; sieben weitere werden noch untersucht.
Wichtige Punkte
- Die Fälle betreffen Personen in Haft.
- Es gibt keine Hinweise auf eine Übertragung in der Gemeinschaft – das Geschehen ist auf das Gefängnis beschränkt.
- Das Gesundheitsministerium aktivierte das Schnelleinsatzteam, bestehend aus Epidemiologen, Risiko- und Umweltschutzexperten sowie der Provinzgesundheitsbehörde.
- Maßnahmen: aktive Fallermittlung, klinische Untersuchungen, Probenentnahmen, Kontaktverfolgung und Kontrolle der hygienischen Bedingungen im Gebäude.
- Bislang wurden keine weiteren Ansteckungen festgestellt.
Hintergrund
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Mpox als eine durch das Mpox-Virus verursachte Krankheit aus der Familie der Orthopoxviren. Typische Symptome sind Hautausschläge oder Schleimhautläsionen, die 2–4 Wochen anhalten können, begleitet von Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Müdigkeit und geschwollenen Lymphknoten.
Empfehlung
Das Gesundheitsministerium ruft die Bevölkerung auf, sich über offizielle Kanäle zu informieren und Verdachtsfälle sofort zu melden. Frühzeitige Erkennung und konsequente Präventionsmaßnahmen sind entscheidend, um eine Ausbreitung zu verhindern. (DomRepTotal)
DomrepTotal Tipp>
🛡️ Prävention von Mpox (Affenpocken)
- Hygiene: Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Desinfektionsmittel.
- Kontakt vermeiden: Kein direkter Hautkontakt mit Personen, die Hautausschläge oder typische Symptome zeigen.
- Schutzmaßnahmen: Handschuhe und Masken bei Pflege oder engem Kontakt mit Erkrankten.
- Isolation: Erkrankte sollten bis zur vollständigen Genesung isoliert bleiben.
- Tierkontakt: Vorsicht im Umgang mit Wildtieren, da das Virus auch von Tieren übertragen werden kann.
- Information: Nur offiziellen Quellen vertrauen und Verdachtsfälle sofort melden.