
Santo Domingo. – In weiten Teilen der Dominikanischen Republik ist am heutigen Samstag mit teils kräftigen Niederschlägen zu rechnen. Verantwortlich dafür sind das Zusammenwirken der Tageserwärmung, die Feuchtigkeit einer abziehenden tropischen Welle sowie die Annäherung einer Tiefdruckrinne (Vaguada), teilte das Dominikanische Institut für Meteorologie (INDOMET) mit.
Besonders betroffen sind die Regionen Südosten, Nordosten, Nordwesten und Südwesten, das Cibao-Tal, die Zentralkordillere sowie einzelne Gebiete entlang der Grenze zu Haiti. Dort werden lokal mäßige bis starke Regenschauer erwartet. Im Laufe der Nacht sollen die Niederschläge jedoch allmählich nachlassen.
Nach Angaben der Meteorologen befindet sich zudem ein Tiefdruckgebiet im subtropischen Atlantik, ein Überbleibsel des ehemaligen Tropensturms Fay. Das System liegt mehrere Hundert Meilen südöstlich von Bermuda und weist nach aktuellen Prognosen lediglich eine Entwicklungswahrscheinlichkeit von 10 Prozent innerhalb der nächsten sieben Tage auf. Aufgrund seiner Position und Zugbahn besteht keine Gefahr für die Dominikanische Republik.
Hohe Temperaturen bleiben bestehen
Neben den Niederschlägen warnt INDOMET weiterhin vor einer anhaltenden Hitzebelastung. Die Temperaturen bleiben landesweit erhöht. Die Bevölkerung wird daher aufgefordert, ausreichend Wasser zu trinken, leichte und helle Kleidung zu tragen sowie direkte Sonneneinstrahlung insbesondere zwischen 11:00 und 16:00 Uhr möglichst zu vermeiden.
Besondere Vorsicht gilt für Senioren, Schwangere und Kinder, die stärker auf hohe Temperaturen reagieren können. Die Behörden empfehlen zudem, sich möglichst in gut belüfteten und kühlen Räumen aufzuhalten.
Aktuelle Wetterlage für die Dominikanische Republik (INDOMET)
Prognose für Samstag, 3. Oktober 2026:
- Verbreitet Schauer und Gewitter in großen Teilen des Landes
- Lokal starke Regenfälle möglich
- Betroffen sind insbesondere Cibao, Zentralkordillere sowie Nordost-, Südost-, Nordwest- und Südwestregionen
- Niederschläge lassen in den Abend- und Nachtstunden nach
- Hohe Temperaturen und schwüles Wetter halten an
- Kein tropisches System stellt derzeit eine Gefahr für das Land dar
- Bevölkerung soll ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und direkte Sonneneinstrahlung meiden
