
Samaná.- Mit der Ankunft des Kreuzfahrtschiffs MSC Opera wird am 24. November 2026 der neue Kreuzfahrthafen Arroyo Barril in Samaná offiziell eröffnet. Das Schiff bringt rund 2.000 Passagiere in die nordöstliche Provinz der Dominikanischen Republik und markiert den Start eines Hafenprojekts, das sich zu einem wichtigen Drehkreuz für den Kreuzfahrttourismus des Landes entwickeln soll.
Die Ankündigung erfolgte durch Mauricio Hamui, CEO der ITM Group, die Betreiberin der neuen Hafenanlage. Nach seinen Angaben rechnet der Hafen bereits im ersten vollständigen Betriebsjahr mit rund 220.000 Kreuzfahrtgästen. Bis zum Jahr 2028 soll diese Zahl auf etwa 450.000 Passagiere jährlich steigen.
„Am 24. November feiern wir die Einweihung mit dem ersten Schiff. Die MSC Opera wird mit 2.000 Passagieren eintreffen, und danach werden größere Kreuzfahrtschiffe den Hafen anlaufen“, erklärte Hamui.
Zu den bereits bestätigten Anläufen gehört auch die Legend of the Seas, deren Besuch für den 7. Januar vorgesehen ist. Das Kreuzfahrtschiff kann bis zu 7.600 Passagiere befördern. Hamui bezeichnete die Ankunft des Schiffes als Meilenstein für Arroyo Barril und als bedeutenden wirtschaftlichen Impuls für die gesamte Provinz Samaná.
Nach seinen Worten verfolgt das Projekt das Ziel, die lokale Bevölkerung stärker in die touristische Entwicklung einzubinden, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region nachhaltig zu fördern.
Der CEO der ITM Group betonte, dass das Vorhaben weit über den Bau eines Kreuzfahrtterminals hinausgehe. Geplant seien zusätzliche Freizeit- und Unterhaltungsangebote sowie eine enge Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen, um Samaná auf die steigende Zahl internationaler Besucher vorzubereiten und die Provinz als neuen strategischen Standort für den Kreuzfahrttourismus in der Dominikanischen Republik zu etablieren.
Hamui hob zudem die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile hervor, die der neue Kreuzfahrthafen für Arroyo Barril und die gesamte Provinz mit sich bringen werde. Gleichzeitig würdigte er die Infrastrukturprojekte des Tourismusministeriums (Mitur), die derzeit umgesetzt werden, um die Region auf das erwartete Wachstum im Kreuzfahrtsektor vorzubereiten. (DomRepTotal)
