
Santo Domingo,- Das Institut zur Stabilisierung der Preise (Inespre) hat bekanntgegeben, dass im Rahmen des „Monats der Mütter“ zehn Lebensmittelmessen in verschiedenen Regionen des Landes stattfinden werden. Hintergrund ist die anhaltende Teuerung der Grundnahrungsmittel und die Belastung der Haushaltsbudgets.
📅 Programm „Inespre está de Madre“
- Start: 30. April in Santo Domingo Oeste
- Ende: 7. Juni 2026
- Stationen: u. a. El Seibo, San Pedro de Macorís, Santiago, Puerto Plata, San Cristóbal, San Juan sowie Gemeinden im Großraum Santo Domingo und im Distrito Nacional.
- Ablauf: jeweils zweitägige Veranstaltungen pro Standort, um möglichst viele Haushalte zu erreichen.
🛒 Angebot und Preise
Während der Messen werden subventionierte Lebensmittel verkauft:
- Sack Reis (25 lb): 700 RD$
- Karton Eier: 160 RD$
- Ganzes Huhn: 200 RD$
- Zusätzlich: Gemüse, Wurstwaren und weitere Grundprodukte.
Parallel dazu bleiben die mobilen Inespre‑Bodegas im Einsatz, um die Versorgung auch in anderen Regionen sicherzustellen.
🎯 Rolle von Inespre
- Ziel: Abfedern der Inflation und Unterstützung einkommensschwacher Haushalte.
- Charakter: Staatliche Intervention mit begrenzter Reichweite – wirksam kurzfristig, aber nicht dauerhaft als Preispolitik.
- Strategie: Direkter Verkauf unter Marktpreis, um den Zugang zu Grundnahrungsmitteln zu erleichtern.
🧩 Bedeutung für Familien
Die Messen bieten temporäre Entlastung für viele Haushalte, besonders in Zeiten hoher Ausgaben wie dem Muttertag. Ihr Erfolg hängt jedoch von Logistik und Reichweite ab – entscheidend ist, wie viele Gemeinden tatsächlich profitieren.
👉 Damit positioniert sich Inespre erneut als staatlicher Akteur gegen Lebensmittelinflation, mit einem Programm, das kurzfristig spürbare Erleichterung bringt, aber langfristig Fragen zur Nachhaltigkeit offen lässt. (DRT)