
Francisco Javier García kritisiert 25 Prozent Steuer auf Solaranlagen in der Dominikanischen Republik
Santo Domingo. – Der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Partei der Dominikanischen Befreiung (PLD), Francisco Javier García, hat die von der Regierung eingeführten neuen Steuern auf Kfz-Zulassungsplaketten (Marbetes) und Solaranlagen scharf kritisiert.
Insbesondere die Abgabe von 25 Prozent auf Solartechnik bezeichnete García als inakzeptabel. Eine solche Steuerpolitik wirke kontraproduktiv und bremse die Nutzung erneuerbarer Energien.
„Das ist, als würde man eine Steuer auf die Sonne erheben“, erklärte der Politiker.
García warnte zudem vor weiteren möglichen Steuerbelastungen für die Bevölkerung, sollte die Regierung ihren bisherigen Kurs fortsetzen. „Bei dem Tempo, in dem sich die Dinge entwickeln, würde es uns nicht überraschen, wenn man demnächst sogar die Luft besteuert, die wir atmen“, fügte er hinzu.
Treffen mit Parteivertretern aus fünf Provinzen
Die Äußerungen machte García während eines regionalen Treffens in San Pedro de Macorís im Osten des Landes. An der Veranstaltung nahmen Parteiführer und Mitglieder teil, die seine Präsidentschaftsambitionen unterstützen.
Sie kamen aus insgesamt fünf Provinzen: San Pedro de Macorís, La Romana, Hato Mayor, La Altagracia und El Seibo.
Gedenken an PLD-Gründer Juan Bosch
Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem des ehemaligen Staatspräsidenten und PLD-Gründers Professor Juan Bosch gedacht. Anlass war der 25. Jahrestag seines Todes.
Die Teilnehmer legten eine Schweigeminute zum Gedenken an den ehemaligen Staatschef und Politiker ein.
Francisco Javier García würdigte die anhaltende Bedeutung der politischen Ideen von Juan Bosch und bekräftigte zugleich seine Absicht, auf eine Rückkehr der PLD an die Regierung hinzuarbeiten. (DomRepTotal)