Dom. Republik: Adompretur fordert Regulierung des Bootsverkehrs für Badegäste am Strand von Bávaro

Von EFE – Datum: 27.04.2026

Santo Domingo,- Die Präsidentin der Dominikanischen Vereinigung der Tourismuspresse (Adompretur), Sarah Hernández, hat am Montag die Behörden aufgefordert, den maritimen Verkehr am Strand von Bávaro zu regulieren. Laut ihrer Aussage sei dort eine Ansammlung von Booten im Bereich der Badegäste zu beobachten.

„Was wir heute in Bávaro sehen, ist ein nautisches Chaos, das die Badegäste gefährdet und das Image des Reiseziels beeinträchtigt“, erklärte Hernández in einer Mitteilung. Sie warnte, dass diese Situation „den Reiz der Region negativ beeinflusst und die Sicherheit derjenigen gefährdet, die ihre Gewässer genießen wollen“.

Nach der Beschwerde „koexistieren an der Küste ohne klare Ordnung Ausflugsboote, Schnellboote, Jetskis und private Wasserfahrzeuge“.

Schwimmende Partyboote mit sehr lauter Musik

„Hinzu kommen schwimmende Partys mit lauter Musik, Alkoholkonsum und Abfällen, die im Meer landen. Das Ergebnis ist ein Küstenstreifen, in dem die Grenze zwischen Freizeit und Gefahr immer verschwommener wird“, fügte die Adompretur‑Präsidentin hinzu.

Sie warnte, dass die Boote sich gefährlich der Küste nähern – in Bereichen, die eigentlich den Badegästen vorbehalten sein sollten.

„Wir sprechen hier von Familien, von Touristen, die Ruhe suchen. Dieses Maß an Unordnung darf nicht zur Normalität werden.“

Unter Wasser ist die Lage noch heikler

Hernández erklärte, Adompretur habe besorgniserregende Berichte erhalten, wonach die Auswirkungen unter Wasser noch gravierender seien.

Hinzu kämen Verschmutzung, Treibstoffflecken, anhaltender Lärm und feste Abfälle, die das Ökosystem verändern und das Reiseziel von internationalen Nachhaltigkeitsstandards entfernen.

„In einer Zeit, in der Touristen den Umweltschutz immer stärker schätzen, ist das Risiko nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich“, betonte die Journalistin und Juristin. (DRT)

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