Dominikanische Republik: Gefühlte Temperatur erreicht 48 Grad in Santo Domingo und treibt Stromnachfrage in die Höhe

Santo Domingo.- Der intensive Einsatz von Klimaanlagen und Ventilatoren hat den Energieverbrauch auf über 4.400 Megawatt steigen lassen, während aus verschiedenen Teilen des Landes Störungen und Unterbrechungen des Stromdienstes gemeldet werden.

🔥 Sahara-Staub verstärkt die Hitze

Zu diesem Szenario kommt die Präsenz von Saharastaubpartikeln über weiten Teilen des Landes hinzu. Dieses Phänomen trägt zu einer trockeneren und heißeren Atmosphäre bei, hemmt die Bildung von Regen und verstärkt die Hitzeempfindung in der Bevölkerung.

📈 Rekordwerte bei Temperatur und Nachfrage

  • Im Großraum Santo Domingo wurden im Juli Temperaturen von bis zu 36 °C gemessen.
  • Die gefühlte Temperatur lag zwischen 43 und 48 °C, laut Daten des Instituto Dominicano de Meteorología (Indomet).
  • In Santiago Rodríguez (Nordwesten) erreichten die Thermometer bis zu 39,8 °C, mit gefühlten Werten zwischen 45 und 50 °C.

Die Bevölkerung musste Kühlgeräte über längere Zeiträume eingeschaltet lassen, was den Druck auf das nationale Stromnetz erhöhte. Gleichzeitig kam es zu Überlastungen, Defekten und Stromausfällen in verschiedenen Gemeinden.

⚡ Historische Belastung des Stromsystems

Im Juli verzeichnete das National Interconnected Electrical System historische Nachfragespitzen von über 4.400 Megawatt in bestimmten Tagesstunden – deutlich mehr als die üblichen Werte in Zeiten hoher Nachfrage.

Dies stellt eine Herausforderung für die Stromerzeuger und -verteiler dar, da der Betrieb unter maximaler Last das Risiko von Überlastungen, Ausfällen und temporären Abschaltungen erhöht.

🛠️ Notwendige Maßnahmen

Angesichts dieser Lage ist es erforderlich:

  • die Reaktionsfähigkeit der Stromverteiler zu stärken,
  • die Reparaturzeiten bei Störungen zu verkürzen,
  • und die Bevölkerung über Energieeffizienzmaßnahmen zu informieren, um den Verbrauch zu senken, ohne das Wohlbefinden während extremer Hitzeperioden zu gefährden.

Damit wird deutlich: Die Kombination aus extremer Hitze, Sahara-Staub und hoher Energienachfrage bringt das Stromsystem der Dominikanischen Republik an seine Grenzen. (Acento-DRT)

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