
SANTO DOMINGO. – Das dominikanische Finanz- und Wirtschaftsministerium hat klargestellt, dass das Gesetz 30‑26 keine Auswirkungen auf digitale Plattformen wie Streamingdienste, mobile Apps oder Cloud‑Services für Privatnutzer hat.
In einer Mitteilung betonte die Behörde, dass die jüngst beschlossene Senkung der Quellensteuer auf bestimmte Zahlungen von 27 auf 15 Prozent ausschließlich für Transaktionen zwischen lokalen Unternehmen und ausländischen Anbietern gilt – etwa bei Softwarelizenzen, Urheberrechten, digitaler Werbung oder Cloud‑Speicher.
Damit reagierte das Ministerium auf kursierende Fehlinterpretationen in sozialen Netzwerken. Für Privatkunden, die digitale Dienste direkt abonnieren, entstünden keine zusätzlichen Belastungen.
Die Regierung sieht in der Maßnahme eine Entlastung für Unternehmen, die auf ausländische Technologien angewiesen sind, und eine Annäherung an die steuerliche Praxis anderer Länder der Region.
Das Finanzministerium rief die Bevölkerung dazu auf, offizielle Informationskanäle zu nutzen, um Details zur Anwendung der neuen Regelungen zu erhalten. (Domreptotal)