
Santo Domingo.- Das Dominikanische Institut für Meteorologie (Indomet) teilte mit, dass ab Freitagabend neue Partikel von Sahara-Staub das Land erreichen werden. Dies führt zu einem Anstieg der Temperaturen, weniger Niederschlägen und möglichen allergischen Beschwerden in der Bevölkerung.
Der Meteorologe Christopher Florian erklärte gegenüber Diario Libre, dass die Konzentrationen zunächst leicht sein werden, aber im Laufe des Wochenendes und der kommenden Woche deutlich zunehmen.
„Es wird erwartet, dass diese Partikel im Laufe der Woche zunehmen, besonders ab Mittwoch – von leichten über mittlere bis hin zu hohen Konzentrationen“, sagte er.
Auswirkungen
- Der Sahara-Staub reduziert die Niederschläge, da er die Wolkenbildung hemmt.
- Er begünstigt ein trockeneres und heißeres Klima.
- Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen können allergische Reaktionen entwickeln.
Florian erläuterte, dass die Partikel meist dann abnehmen, wenn tropische Wellen oder feuchte Luftmassen eintreffen, die den Staub verdrängen und mehr Wolkenbildung ermöglichen.
Saisonale Entwicklung
Während der gesamten Hurrikansaison, die offiziell am 1. Juni beginnt, können die Konzentrationen von Sahara-Staub immer wieder auftreten und bis zum Ende der Saison anhalten.
Empfehlungen für die Bevölkerung
- Masken tragen
- Längere Sonneneinstrahlung vermeiden
- Ausreichend Flüssigkeit trinken
- Leichte Kleidung tragen
- Allergiker sollten ihre Ärzte konsultieren, um präventive Medikamente oder geeignete Behandlungen zu erhalten.
👉 Damit ist klar: Ab Freitag wird die Luft in der Dominikanischen Republik trockener, heißer und staubiger – mit gesundheitlichen Risiken für empfindliche Personen. (DomRepTotal)