US-Botschafter bezeichnet Korruption in der Dominikanischen Republik als Krebs

 

Santo Domingo.- Trotz der massiven Angriffe gegen den US-Botschafter in der Dominikanischen Republik bleibt dieser weiter aktiv. Völlig zu Recht stellt ja nicht die Homosexualität des Diplomaten für den Karibikstaat eine Bedrohung dar sondern die landeseigenen Probleme. Wie James Brewster in einer Rede sagte, kenne jeder Unternehmer das Problem der Korruption, unabhängig ob dies ein amerikanischer oder dominikanischer Unternehmer sei.

Die Korruption sei das größte Problem der Dominikanischen Republik, so Brewster. Sie sei ein Krebsgeschwür welches den Handel betrifft und die gerechte Anwendung von Gesetzen verhindere. Die Anfeindungen von Kirchenorganisationen und manchen Politikern, welche behaupten dass der US-Botschafter sich zu sehr in die Angelegenheiten des Landes einmische, weist der Diplomat zurück. Die Beziehungen der USA mit der Dominikanischen Republik beinhalten hohe Investitionen und berechtigen daher zur Ermahnung des dominikanischen Staates und zur Kritik. Wer sich mit den Bindungen zu den USA nicht abfinden kann, dem sei geraten sich an die US-Botschaft zu wenden und sein Visum zurück zu geben.

Als Förderer des zweiseitigen Handels, so Brewster, wird er von Unternehmern immer wieder auf die Probleme mit der Korruption hingewiesen die ein Problem auf höchstem Niveau darstellt.

Einmal mehr machte der Botschafter deutlich, dass kein sauberes Geld existiert um schmutzige Personen zu unterstützen.

Weitere Artikel

Translate »