
Dominikanische Republik.- Der Muttertag steht vor der Tür (am 31,.05.2026), und viele Dominikaner haben ihre Pläne bereits geschmiedet. Von Haushaltsgeräten über Fahrzeuge bis hin zu kleinen Gesten reicht die Palette der Geschenke, die eine der wichtigsten Figuren im Familienleben ehren sollen.
Yeison Batista etwa verriet, dass er seine Frau mit einer neuen Kühltruhe überraschen wird – gewonnen in einer Rifa, die er als glückliche Fügung deutet. Manuel Dipré hingegen greift tiefer in die Tasche: Er schenkt seiner Mutter ein Auto im Wert von 170.000 Pesos, um ihr den Alltag zu erleichtern.
Andere Familien setzen auf Gemeinschaft: Sonia Lorenzo und ihre Geschwister haben Geld gesammelt, um ihrer Mutter eine ersehnte neue Küche zu finanzieren. Ernesto Valenzuela wiederum betont, dass das größte Geschenk die gemeinsame Zeit mit seiner 81‑jährigen Mutter sei.
Die Budgets sind unterschiedlich: Während manche zwischen 5.000 und 6.000 Pesos reservieren, setzen andere auf Bargeld oder Kleidung. Allen gemeinsam ist der Wunsch, die Mutter mit einem Zeichen der Zuneigung zu ehren.
🖋️ Polemischer Kommentar:
So herzlich und vielfältig die Gesten auch sind – die Summen, die viele Dominikaner für den Muttertag einplanen, liegen weit entfernt von dem, was der Handel als „ideales Geschenk“ propagiert. Dort locken Luxuswochenenden in Hotels, Kühlschränke und Herde der neuesten Generation, ja sogar teure Autos und SUVs. Ein deutlicher Kontrast zwischen gelebter Realität und kommerzieller Wunschwelt.