Santo Domingo.- Die Dominikanische Republik zeigt sich vor allem im Norden sehr unwirtlich. Kalte und starke Winde, immer wieder Regenschauer und dazu an der Atlantikküste ein heftiger Wellengang. Dieser ist so stark, dass die Meteorologen auch heute den Alarm an der Atlantikküste aufrecht erhalten. Die Kaltfront an der Nordküste wird heute über die Dominikanische Republik ziehen.
Die Schlechtwetterlage wird mindestens bis Mittwoch anhalten, die meisten Niederschläge wird es im Norden, Nordosten, Osten und im Cibao sowie im Zentralgebirge geben. Die Temperaturen sinken, für dominikanische Verhältnisse wird es kalt. Die auffrischenden Winde bringen Kaltluft in der kommenden Nacht zum Dienstag, die niedrigen Temperaturen werden bis Donnerstag oder gar Freitag anhalten.
Der Alarm an der Nordküste wegen des abnormen Wellengangs bleibt bestehen, wurde gar verschärft. Nun ist es keine Empfehlung mehr, sondern ein Verbot. Kleine Boote und Wasserfahrzeuge dürfen die Hafenanlagen an der Nordküste nicht verlassen. An der Karibikküste gilt: mit äußerster Vorsicht nur im Küstengebiet fahren.
Im Norden drohen angesichts von Wellen mit einer Höhe bis zu 3,35 Meter (10-11 Fuß) weiter Küstenüberschwemmungen.
