Dominikanische Republik: Extremer Regen, 24 Provinzen unter Alarm

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Santo Domingo.- Das angekündigte Tief brachte in weiten Teilen der Dominikanischen Republik starke Niederschläge. Insgesamt hat das Notfalloperationszentrum (COE) für drei Provinzen Alarmstufe Gelb ausgerufen und 21 weitere Provinzen stehen in Alarmstufe Grün. Gelber Alarm gilt für die Provinzen Puerto Plata, Montecristi und Dajabon. Bisher sind 117 Häuser durch starke Regenfälle beschädigt worden, 85 Familien mussten evakuiert werden.

Santo Domingo, La Vega, Monseñor Nouel, Duarte, San Cristóbal, Sánchez Ramírez, La Altagracia, Espaillat, Monte Plata, Santiago, Azua, María Trinidad Sánchez, Elías Piña, Hato Mayor, San José de Ocoa, Nationaler Distrikt und weitere Provinzen stehen unter grünem Alarm, mit Erdrutschen und Hochwasser an den Ufern von Kanälen, Bächen und Flüssen muss gerechnet werden.

Grüner Alarm gilt auch an den Küsten der Dominikanischen Republik. Die gesamte Atlantikküste, bis zum Südosten (Insel Saona) wurden in Alarm versetzt. Böige Winde und starker Wellengang verbietet das hinausfahren auf den Atlantik / das Karibische Meer.

In Puerto Plata standen im Sektor Los Callejones 50 Häuser unter Wasser, Evakuierungen waren jedoch nicht notwendig. In Tamboril bei Santiago wurden ebenfalls 50 Häuser geflutet weil die Drainagen in den Straßen nicht ausreichend funktionierten. Hier mussten die Bewohner evakuiert werden. Bei Palmar de Ocoa mussten 17 Häuser geräumt werden, die Bewohner kamen bei Freunden und Familie unter.

Das Meteorologische Institut der Dominikanischen Republik meldet auch für heute und den morgigen Tag weitere Niederschläge. Vor allem Bewohner an Uferzonen sollen sehr aufmerksam sein und die Wasserstände beobachten, sich auch eine mögliche Evakuierung vorbereiten.

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