
Santo Domingo, – Einzelhändler aus der Karibik und Südamerika haben die zunehmende Verbreitung von Chinesen betriebenen Geschäften sowie die mangelnde Ausbildung und Integration als zentrale Herausforderungen für die Zukunft des Sektors bezeichnet.
Dies wurde bei einem virtuellen Treffen mit dem Titel „Situationsanalyse des Einzelhandels“ deutlich, das von der Central Nacional de Detallistas Unidos (CNDU) organisiert wurde. Dabei identifizierten die Teilnehmer die größten Hindernisse für die Entwicklung des Einzelhandels und skizzierten mögliche Strategien.
Zu den weiteren Problemen zählen rechtliche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Pfändungsverfahren sowie Verzögerungen bei Zahlungen durch Banken.
Das Treffen wurde von Ricardo Rosario, Präsident der CNDU in der Dominikanischen Republik, und Fernando „Chiche“ Savore, Vizepräsident und Sprecher der Confederación General de Almaceneros (CGA) aus Argentinien, geleitet. Vertreter aus Costa Rica und Paraguay nahmen ebenfalls teil.
Rosario erklärte, man habe sich auf eine enge Zusammenarbeit und einen kontinuierlichen Austausch von Strategien verständigt, um den jeweiligen makroökonomischen Rahmenbedingungen besser begegnen zu können. Zudem betonte er die Notwendigkeit, dass kleine Händler verstärkt auf E-Commerce und digitale Technologien setzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Empfehlungen
Unter den vorgeschlagenen Maßnahmen wurde die Einführung einer „assoziativen Wirtschaft“ hervorgehoben, die bereits von Teilen des dominikanischen Einzelhandels praktiziert wird, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die Teilnehmer vereinbarten außerdem, einen regionalen Kongress zu organisieren, um Leitlinien für eine effizientere Geschäftstätigkeit im Einzelhandel zu entwickeln. (EFE/DomRepTotal)