
Santo Domingo. – Die Umweltversammlung der Vereinten Nationen hat die von der Dominikanischen Republik vorgelegte Resolution „Stärkung der globalen Reaktion auf das massive Auftreten von Seegrasblüten” verabschiedet, wie heute aus offiziellen Quellen verlautete.
Das in Nairobi, Kenia, verabschiedete Dokument wurde von diesem Land verfasst und vorgelegt und von Barbados und Jamaika mitgetragen, wie das Umweltministerium mitteilte.
Es wies darauf hin, dass die Resolution das erste von der Versammlung verabschiedete Instrument darstellt und das Ergebnis jahrelanger diplomatischer Bemühungen ist, die darauf abzielen, die zunehmenden Auswirkungen des massiven Auftretens dieser Makroalge sichtbar zu machen.
Der Text erkennt an, dass das Auftreten von Sargassum ein ernstes und zunehmendes sozioökonomisches und ökologisches Problem darstellt.
UNVERHÄLTNISMÄSSIG STARKE AUSWIRKUNGEN AUF DIE REGION
Es wird eingeräumt, dass die Region der Großen Karibik und Westafrika unverhältnismäßig stark betroffen sind, mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Wirtschaft, die nachhaltige Entwicklung, den Tourismus, die marine Biodiversität, die Fischerei, die Lebensgrundlagen und die öffentliche Gesundheit.
Außerdem wird betont, dass das Phänomen auch für andere Regionen der Welt eine neue Herausforderung darstellt.
In einer Resolution forderte die Versammlung die Exekutivdirektorin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) auf, einen umfassenden Bericht zu erstellen.
Dieser soll die bestehenden Initiativen zum Thema Sargassum bewerten und eine hochrangige Sitzung einberufen, um die Schlussfolgerungen zu analysieren und die internationale Zusammenarbeit zu stärken, so dieselbe Quelle.
RD SPIELTE ZENTRALE ROLLE IN DEN VERHANDLUNGEN
Es wurde bekannt, dass die Dominikanische Republik eine zentrale Rolle in den Verhandlungen spielte, indem sie den Konsens und die Artikulation der Interessen der am stärksten betroffenen Länder erleichterte.
Die Leiterin der dominikanischen Delegation und Verhandlungsführerin, Claudia Taboada, Ministerialrätin bei der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf, erklärte: „Dieses Ergebnis ist das Ergebnis von mehr als vier Jahren Bemühungen, das Thema Seegras auf die globale Agenda zu setzen.
Auch wenn der endgültige Text nicht vollständig unseren ursprünglichen Ambitionen entspricht, stellt er doch einen entscheidenden Schritt dar“, erklärte sie. (Latin Press)