Dominikanische Regierung führt groß angelegte Militäroperation in San Cristobal durch

SAN CRISTOBAL.- Die dominikanische Regierung hat in dieser Gemeinde eine groß angelegte Polizei- und Militäroperation durchgeführt, um auf die Beschwerden der Bürger über die Zunahme von Straftaten zu reagieren, teilte das Innen- und Polizeiministerium am Samstag mit.

Die gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium durchgeführte Aktion ist Teil des Arbeitsplans der gemeinsamen Task Force, deren Ziel es ist, die Sicherheit zu verstärken und der Bevölkerung Ruhe zu bringen.

An der Übung beteiligen sich die Nationalpolizei, die Generalstaatsanwaltschaft, die Generaldirektion für Verkehrssicherheit und Landverkehr, die Nationale Drogenkontrollbehörde und die Armee.

Der Regionaldirektor Süd der Nationalpolizei, Oberst Ramón Hernández, erklärte, dass die Maßnahme darauf abzielt, Diebstähle, Raubüberfälle, den Mikrohandel mit illegalen Substanzen und andere kriminelle Handlungen in dem etwa 30 Kilometer westlich von Santo Domingo gelegenen Gebiet zu bekämpfen.

Die Präsenz von Polizei-, Militär- und Verkehrspolizeibeamten sei in Stadtvierteln, auf Straßen und in Einkaufszonen deutlich spürbar, teilte die Behörde in einer Erklärung mit.

Die Ministerin für Inneres und Polizei, Faride Raful, betonte, dass diese Art von Maßnahmen einer direkten Verpflichtung gegenüber den Bürgern entspringe und Teil einer nationalen Strategie sei, die Prävention und die aktive Präsenz des Staates in den Vordergrund stelle.

„Die Sicherheit der Bürger basiert auf Prävention und dem Vertrauen, das zwischen Behörden und Gemeinden aufgebaut werden muss“, erklärte die Beamtin. (PL)

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