La Altagracia.- Der dominikanische Tourismusunternehmer Frank Rainieri hat der Regierung vorgeworfen, es mangele ihr an „Mut“, um das ungezügelte Immobilienwachstum in den wichtigsten Tourismuszentren des Landes zu stoppen – allen voran in Bávaro–Punta Cana.
📊 Kern seiner Kritik:
- Das Erfolgsmodell von Punta Cana sei nicht überall kopierbar.
- Stattdessen müsse die Tourismusbranche diversifiziert werden – mit spezifischen Angeboten für Regionen wie Puerto Plata, Cabarete und Samaná.
- Der Boom an Immobilienprojekten im Osten sei unkontrolliert und ohne Regulierung.
🏗️ Probleme im Detail:
- Zahlreiche Bauprojekte entstehen ohne Grundplanung: keine Kläranlagen, unzureichende Straßen, fehlende Basisdienste.
- Der touristische Korridor von Juanillo bis Macao habe inzwischen Ausmaße wie der Großraum Santo Domingo – mit gravierenden Folgen für die Mobilität.
- „Die Staus sind die Folge enger Straßen, auf denen Mastodonten gebaut werden“, so Rainieri.
🚦 Verkehr & Infrastruktur:
- Rainieri kritisierte das „Chaos im Verkehr“ und forderte ein effektives Raumordnungsprogramm.
- Tourismuswachstum müsse mit angemessener Infrastruktur einhergehen – Luftfahrt, Bahn und Straßen.
💬 Zitat:
„Nach dem Verkauf verschwinden viele Entwickler – zurück bleiben wir, die hier leben“, warnte Rainieri und prangerte kurzfristige Gewinnorientierung ohne langfristige Verantwortung an.
⚠️ Forderung:
Die Regierung und lokale Behörden müssten endlich entschlossen handeln, um den Immobiliensektor zu regulieren, unkontrollierte Bauprojekte zu begrenzen und einen nachhaltigen Tourismus zu sichern, der die Lebensqualität der Bewohner schützt und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhält. (DomRepTotal)