Dominikanische Republik: Zeit- und Geldmangel bremsen Freizeitaktivitäten in Santo Domingo

Santo Domingo,– Trotz der Vielzahl an kulturellen und touristischen Angeboten gehört der urbane Tourismus nicht zum Alltag der meisten Bewohner des Großraums Santo Domingo. Das geht aus einem Bericht des Centro de Estudios Turísticos y Desarrollo Local (Cetdel) hervor.

Der Studie zufolge sind die wichtigsten Hindernisse für Freizeitaktivitäten die fehlende Zeit (55 %) und die begrenzten finanziellen Mittel (40,4 %). Weitere Gründe sind Unsicherheit (7,9 %), mangelnde Information über Angebote (6,8 %) sowie fehlende Transportmöglichkeiten (4,3 %).

Beliebteste Orte

  • Zona Colonial: 55,4 %
  • Malecón de Santo Domingo: 45,7 %
  • Faro a Colón: 26,8 %
  • Acuario Nacional: 24,6 %
  • Parque Mirador Sur: 22,1 %
  • Jardín Botánico: 20 %
  • Museo de las Casas Reales: 10 %

Die Zona Colonial bestätigt damit ihre Rolle als kulturelles Herzstück der Hauptstadt, anerkannt von der UNESCO als historisches Zentrum mit den ältesten Institutionen Amerikas.

Freizeitgewohnheiten

  • 27,9 % der Befragten gaben an, selten touristische Aktivitäten zu unternehmen.
  • 24,6 % tun dies einmal im Monat.
  • 20,7 % mehrmals im Monat.
  • 8,6 % mehrmals pro Woche.
  • 2,5 % nie.

Wünsche der Bevölkerung

Die Befragten äußerten den Wunsch nach einer größeren Vielfalt an Freizeitangeboten:

  • Vergnügungsparks (13 %)
  • Mehr Outdoor-Aktivitäten (9 %)
  • Förderung des Sports (8,7 %)
  • Kulturelle Veranstaltungen wie Theater oder Konzerte (6,9 %)
  • Verbesserungen an Stränden und Flüssen (5,4 %)
  • Stärkung des Inlandstourismus und Ausflüge (4,7 %)

Der Bericht zeigt: Santo Domingo verfügt über ein reiches kulturelles Erbe und attraktive Freizeitmöglichkeiten, doch die Mehrheit der Einwohner nutzt diese Angebote nur eingeschränkt. Die Nachfrage nach mehr öffentlichen Räumen, Kultur und Naturerlebnissen unterstreicht das Potenzial der Hauptstadt als urbanes Reiseziel. (DomRepTotal)

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