
PUERTO PLATA – Sechs Menschen sind am Freitag in dieser Provinz gerettet worden, nachdem sie durch steigende Flut auf Riffen eingeschlossen wurden – trotz der Sperrung von Stränden unter roter Flagge während der Osterfeiertage.
In einem weiteren Vorfall gerieten 14 Personen, die mit einem touristischen Boot unterwegs waren, wegen eines mechanischen Defekts in Seenot.
Der Zwischenfall ereignete sich am Nachmittag am Strand Cenorte in La Isabela Histórica, Gemeinde Luperón.
Nach Angaben des Zivilschutzes nutzten die Betroffenen die Ebbe, um über die Riffe zu gehen. Als der Meeresspiegel jedoch stieg und starke Strömungen einsetzten, konnten sie nicht zurückkehren.
Daraufhin wurden Einsatzkräfte aktiviert – darunter Luftwaffe, Marine, Zivilschutz, Feuerwehr und das 9‑1‑1‑System. Die Personen wurden sicher an Land gebracht und medizinisch untersucht; Komplikationen wurden nicht gemeldet.
Provinz bleibt unter roter Flagge
Der Bericht bestätigt zudem, dass die Provinz bereits den zweiten Tag in Folge unter roter Flagge steht – aufgrund abnormaler Wellenbedingungen und gefährlicher Meeresströmungen. Dies bedeutet ein generelles Badeverbot.
Der Zivilschutz meldete außerdem die Schließung mehrerer Flussbadeplätze, darunter Yásica, Camú, Muñoz, San Marcos und Bajabonico, wegen Hochwasser infolge von Regenfällen in den Bergregionen.
Boot mit 14 Personen trieb ab
In einem weiteren Vorfall trieb ein touristisches Boot mit 14 Personen, das nach Cayo Arena unterwegs war, aufgrund eines mechanischen Defekts ab. Es wurde von einem anderen Schiff unterstützt, ohne dass größere Zwischenfälle gemeldet wurden.
Die Behörden erneuerten ihren Appell an die Bevölkerung, die offiziellen Anordnungen strikt zu befolgen – insbesondere das Badeverbot an Stränden – angesichts der hohen Risiken durch die aktuellen Meeresbedingungen. (AM)