
Santo Domingo.- Der Präsident der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, erklärte am Donnerstag, dass das Land während der Regierungszeit des Partido Revolucionario Moderno (PRM) bedeutende wirtschaftliche und soziale Fortschritte erzielt habe. Dazu zählen die Reduzierung der Armut, Fortschritte in Richtung des Ziels „Hunger Null“ sowie ein Wirtschaftswachstum von 4,5 %, begleitet von steigenden Löhnen über der Inflationsrate – trotz Pandemie und internationaler Krisen.
Bei der Konferenz „Comunicando el Relanzamiento del Gobierno“, organisiert von der Präsidialen Pressestelle im Auditorium des Ministeriums für Wohnen und Bauten (MIVHED), betonte Abinader zudem ein umfangreiches Programm von Bauprojekten in verschiedenen Provinzen. Laut seinen Angaben sank die Armut von rund 26 % im Jahr 2019 auf etwa 16 % im ersten Quartal 2026.
Sicherheit und Verteidigung
Abinader hob hervor, dass die Dominikanische Republik eine militärische Transformation durchlaufen habe – von einer „Retaguardia“ zu einer Vanguard-Position. Neben der Anschaffung neuer Ausrüstung wurden auch eigene Kapazitäten zur Produktion von Militärtechnologie entwickelt, was das Interesse anderer Länder weckt. Als Beispiel nannte er den Besuch des honduranischen Präsidenten Nasry Asfura, der Interesse an in der Dominikanischen Republik gefertigten Flugzeugen und gepanzerten Fahrzeugen zeigte.
Mehr als 2.000 Bauprojekte
Der Direktor der Präsidialen Pressestelle, Alberto Caminero, berichtete, dass in der laufenden Amtszeit über 2.000 Projekte mit einer Investition von mehr als RD$750 Milliarden umgesetzt wurden. Er forderte die Regierungskommunikationsteams auf, diese Ergebnisse stärker über soziale Netzwerke und digitale Werkzeuge zu verbreiten.
Kommunikation und neue Technologien
Der Minister im Präsidialamt, Andrés Bautista, rief dazu auf, die Information der Bevölkerung als kollektive Verantwortung zu verstehen. Der Kommunikationsdirektor der Präsidialen Pressestelle, Félix Reyna, betonte die Bedeutung regelmäßiger Treffen zur Koordination der öffentlichen Kommunikation.
Der Marketingberater Rafael Cerame warnte, dass eine unklare Kommunikation eine Kluft zwischen Regierungsmaßnahmen und öffentlicher Wahrnehmung schaffen könne.
Künstliche Intelligenz in der Kommunikation
Zum Abschluss sprach der Rektor des ITLA, Jimmy Rosario, über die Rolle von KI in der Kommunikation und die Chancen, die neue Technologien den Fachleuten bieten.
👉 Kurz gesagt: Abinader präsentierte die Dominikanische Republik als ein Land mit wirtschaftlichem Wachstum, sinkender Armut, militärischer Modernisierung und über 2.000 Bauprojekten, während Kommunikation und neue Technologien als Schlüssel für die Regierungsarbeit hervorgehoben wurden.