Dominikanische Republik: „Bis jetzt gibt es keine feste Politik gegen Sargassum“

Punta Cana. – Der Kampf gegen die Ankunft von Sargassum an den Küsten der Dominikanischen Republik ist zu einer der größten Herausforderungen für den Tourismussektor geworden. Die massenhafte Ansammlung der Algen beeinträchtigt die Strände und das Urlaubserlebnis der Besucher.

Forderung nach klarer Strategie

Mehrere Institutionen haben bereits Pläne und Initiativen vorgestellt, doch bisher blieben diese ohne konkrete Umsetzung.

Frank Rainieri, Gründer des Grupo Puntacana, betonte daher die Notwendigkeit einer kohärenten und festen Politik gegen das Sargassum:

„Wir müssen das Sargassum bekämpfen. Bis jetzt wurde nur darüber gesprochen, aber es gibt keine klare und feste Politik dagegen.“

Rainieri warnte, dass der Tourismussektor nicht in das Jahr 2027 gehen könne, ohne vorher Maßnahmen ergriffen zu haben.

Dringlichkeit von Maßnahmen

Als Beispiel nannte er die geplanten Barrierenprogramme: Bestellungen für Materialien benötigten rund sechs Monate Lieferzeit, dazu kämen zwei Monate für die Installation. Ohne rechtzeitige Genehmigung würde das Land erneut in die nächste Sargassum‑Saison geraten.

Regierung und Hotelsektor

Zur Erinnerung: Ein Regierungsgremium prüft derzeit Alternativen zur Bekämpfung des Problems entlang der gesamten Küste. Sobald eine Lösung gefunden ist, wird die Asociación de Hoteles y Turismo (Asonahores) über Mittel des Ministerio de Turismo (MITUR) verfügen, um die betroffenen Strände zu reinigen.

Tourismusminister David Collado erklärte im Juni 2026, dass bereits 9 Millionen US‑Dollar bereitstehen, die sofort freigegeben werden, sobald eine praktikable Lösung vorliegt. (arecoa)

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