
Santo Domingo,– Ein erschütternder Bericht von UNICEF und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) wirft ein grelles Licht auf die Realität vieler Kinder in der Dominikanischen Republik: Gewalt ist kein Ausnahmefall, sondern Teil ihres täglichen Lebens.
📊 Die Zahlen sind alarmierend:
Mehr als sechs von zehn Kindern in Lateinamerika und der Karibik erleben aggressive Formen von Disziplin. In der Dominikanischen Republik liegt dieser Anteil mit 63 % sogar über dem regionalen Durchschnitt. Damit wird deutlich: Gewalt gegen Kinder ist hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
⚠️ Eine Kindheit im Schatten der Gewalt:
Der Bericht zeigt, dass Misshandlungen bereits im frühen Alter beginnen und tiefe Spuren hinterlassen – in der Entwicklung, im Lernen, in der emotionalen Gesundheit und in den Zukunftschancen. UNICEF spricht von einer „Kindheit, die von Angst geprägt ist, von einer Gewalt, die sich in den Alltag eingebrannt hat“.
UNICEF mahnt:
„Die Gewalt gegen Kinder und Jugendliche hat tiefgreifende und dauerhafte Konsequenzen. Aber sie ist vermeidbar“, betonte Carlos Carrera, UNICEF-Vertreter in der Dominikanischen Republik.
Besondere Brisanz im April:
Gerade im Nationalen Monat zur Prävention von Kindesmissbrauch erhält dieser Bericht zusätzliche Bedeutung. Er ist ein dringender Appell, endlich entschieden gegen eine Realität vorzugehen, die nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft des Landes bedroht. (DomRepTotal)