Dominikanische Republik: Insgesamt 27 Tote während der Osterwoche 2026

Danke an tausende von Helfern die ihr Bestes gaben um den „Osterschaden“ zu begrenzen

SANTO DOMINGO – Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) und verschiedene staatliche Institutionen meldeten, dass sich während der Osterwoche 2026 mehr als 7.302.545 Menschen über Autobahnen und Landstraßen im Land bewegten.

Der Einsatz, der vom 2. bis 5. April durchgeführt wurde, endete mit einer Gesamtbilanz von 27 Todesfällen, was einem Rückgang von 15,63 % gegenüber den 32 Todesfällen im Jahr 2025 entspricht.

Verkehrsunfälle und Opfer

  • Insgesamt wurden 203 Verkehrsunfälle registriert, bei denen 276 Personen betroffen waren.
  • Von den 22 Verkehrstoten entfielen 81,81 % auf Motorradunfälle – die größte Sorge der Behörden.
  • Laut COE‑Direktor Juan Manuel Méndez:
    • 173 Unfälle mit Motorrädern,
    • 11 mit Pkw,
    • 7 mit Geländewagen,
    • 8 Fußgängerunfälle,
    • 2 mit Bussen,
    • 2 mit Pick‑ups.
  • 91 Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen und Landstraßen, 112 in Stadtgebieten.
  • Von den 27 Todesfällen insgesamt entfielen 66,66 % auf Motorradunfälle.

Weitere Todesfälle

Zusätzlich zu den Verkehrsunfällen wurden fünf Todesfälle durch Ertrinken gemeldet – vier innerhalb des Einsatzgebiets, einer außerhalb.

Hilfsleistungen und Rettungen

Die Behörden berichteten über 30.745 Hilfsleistungen, davon:

  • 27.724 Pannenhilfen,
  • 3.021 medizinische Unterstützungen.

Besonders hervorgehoben wurden:

  • die Rettung von 22 Personen in Seenot,
  • die Auffindung und Rückführung von 24 vermissten Minderjährigen an ihre Eltern.

Gesundheit und Intoxikationen

  • Der Nationale Gesundheitsdienst meldete 506 Fälle von Alkoholvergiftung, darunter 28 Minderjährige im Alter von 14 bis 17 Jahren.
  • Zudem wurden 207 Fälle von Lebensmittelvergiftung registriert.

Zusammenarbeit der Institutionen

Am Einsatz beteiligt waren u. a. das Verteidigungsministerium, das Gesundheitsministerium, das Ministerium für öffentliche Arbeiten, die Nationalpolizei, die Zivilschutzbehörde, das Institut für Verkehr und Landtransport (Intrant) sowie das Notrufsystem 9‑1‑1.

COE‑Direktor Méndez dankte den Institutionen für die koordinierte Arbeit, die eine breite Unterstützung der Bevölkerung und eine Verringerung der Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr ermöglicht habe. (DRT)

Quelle: DomRepTotal

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