Dominikanische Republik: Immobilienpreise im Großraum Santo Domingo steigen weiter – Quadratmeter kostet im Schnitt 109.381 RD$

SANTO DOMINGO. – Wohneigentum im Großraum Santo Domingo wird zunehmend teurer. Laut dem Registro de Oferta de Edificaciones (ROE) der Nationalen Statistikbehörde (ONE) lag der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Ende 2025 bei 109.381 RD$. In einzelnen Gemeinden stiegen die Preise im Jahresverlauf um bis zu 67,1 Prozent.

Nach Angaben der Enhogar‑Erhebung leben 48,9 Prozent der dominikanischen Haushalte nicht im eigenen Heim. Parallel dazu belief sich das Volumen der Hypothekarkredite im Januar 2026 auf 443,295 Milliarden RD$, was 18,7 Prozent des Kreditportfolios des dominikanischen Finanzsystems entspricht, wie die Superintendencia de Bancos (SB) mitteilte.

Die Generaldirektion für interne Steuern (DGII) hält den Schwellenwert für sozial geförderte „viviendas de bajo costo“ weiterhin bei 5 Millionen RD$.

Diese Daten verdeutlichen die wachsende Herausforderung für viele Familien, ein eigenes Zuhause zu erwerben, das sowohl Lebensqualität als auch langfristige wirtschaftliche Sicherheit bieten soll.

Stärkste Preissteigerungen im Jahr 2025

Die ROE‑Daten zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Gemeinden des Großraums Santo Domingo:

Details zu den stärksten Anstiegen

  • Pedro Brand verzeichnete mit 67,1 Prozent den stärksten Anstieg: von 34.795 RD$ im ersten Halbjahr auf 58.144 RD$ im zweiten Halbjahr 2025.
  • In Santo Domingo Oeste stieg der Quadratmeterpreis um 32,5 Prozent auf 67.584 RD$.
  • Boca Chica erreichte im Dezember 2025 einen Preis von 84.258 RD$, ein Plus von 27,1 Prozent.
  • Im Distrito Nacional kletterte der Quadratmeterpreis um 21,5 Prozent auf 132.730 RD$.
  • Santo Domingo Este verzeichnete ein Plus von 20 Prozent.
  • Santo Domingo Norte war die einzige Gemeinde mit einem Rückgang: –9,2 Prozent auf 75.467 RD$.

(DomRepTotal)

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