Dominikanische Republik: Erste Bauphase des Hafens Samaná Bayport eingeweiht

SAMANÁ. – Die Regierung der Dominikanischen Republik hat am Freitag die erste von drei Bauphasen des neuen Hafens Samaná Bayport offiziell eröffnet. Das Projekt wird vom Konsortium Temarsam umgesetzt und gilt als strategische Investition zur Stärkung des Kreuzfahrttourismus in der Region.

Die neue Terminalanlage kann bis zu drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abfertigen, 10.000 Passagiere täglich und rund drei Millionen Besucher jährlich aufnehmen.

An der Einweihung nahmen Vizepräsidentin Raquel Peña, Tourismusminister David Collado, Jean Luis Rodríguez, Direktor der Hafenbehörde, sowie Alexander Schad, Präsident des Konsortiums Temarsam, teil.

Entwicklungschance für die Provinz

Schad betonte, dass Samaná Bayport eine bedeutende wirtschaftliche und soziale Chance für die Provinz darstellt. Die Anlage ermögliche es Kreuzfahrtgästen, direkt mit der gastronomischen, kommerziellen und kulturellen Vielfalt von Santa Bárbara de Samaná und Umgebung in Kontakt zu treten.

Ziel sei es, dass die Einnahmen aus dem Kreuzfahrttourismus in der lokalen Gemeinschaft verbleiben, indem Besucher Geschäfte vor Ort nutzen und Sehenswürdigkeiten wie Cayo Levantado, Los Haitises, Las Galeras und El Salto del Limón besuchen.

Regierung mit bürgernaher Vision

Tourismusminister Collado hob die Vision von Präsident Luis Abinader hervor, ein bürgernahes und entwicklungsorientiertes Regierungskonzept zu fördern. Das Ministerium habe über 1,800 Millionen Pesos in die Provinz investiert.

Collado sprach vom „besten Moment des Tourismus in der Geschichte des Landes“: Im Februar seien 1,2 Millionen Besucher eingetroffen, ein Plus von 9 %, im März ein Wachstum von 14 %.

Im Bereich Kreuzfahrttourismus belege die Dominikanische Republik inzwischen den dritten Platz in der Karibik, hinter den Bahamas, mit drei Millionen Kreuzfahrtgästen im Vorjahr und einer Prognose von +22 % Wachstum für 2026.

Nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Standort

Hafenchef Rodríguez erklärte, das Projekt sei von Beginn an phasenweise und ganzheitlich geplant worden, mit dem Ziel, Samaná zu einem nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Reiseziel zu machen.

„Dieses Projekt zeigt, dass mit Planung, Entschlossenheit und Umsetzung große Dinge möglich sind“, sagte Rodríguez und dankte Präsident Abinader als „Motor und Impulsgeber“ der Initiative.

Ausblick

Für die kommende Saison werden 45 Kreuzfahrten und rund 90.000 Passagiere erwartet – ein weiterer Schritt, um Samaná als führendes Kreuzfahrtziel der Karibik zu etablieren. (DRT)

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