Dominikanische Republik erarbeitet „Sondernorm“ zur Bekämpfung des Sargassums

Santo Domingo, – Die Regierung der Dominikanischen Republik will eine Sonderregelung für den Umgang mit Sargassum einführen. Das Thema gehörte zu den Prioritäten des 56. Ministerrats, der am Donnerstag unter Vorsitz von Präsident Luis Abinader und Vizepräsidentin Raquel Peña tagte.

Die geplante Norm soll klare Vorgaben für Sammlung, Entsorgung und mögliche Nutzung der Algen schaffen. Ziel ist es, die Auswirkungen des Sargassums auf Küsten, Strände und die Tourismusindustrie zu reduzieren – einen der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und der gesamten Karibik.

Parallel dazu kündigte die Regierung an, die technisch‑berufliche Ausbildung stärker an die Bedürfnisse des Tourismussektors anzupassen. Neue Programme sollen Jugendliche und Beschäftigte in Bereichen wie Hotellerie, Gastronomie und touristischen Dienstleistungen qualifizieren.

Der Ministerrat befasste sich zudem mit dem Fortschritt der Strategie Meta RD 2036, die darauf abzielt, die Produktionsstruktur des Landes zu modernisieren und das langfristige Wirtschaftswachstum zu beschleunigen. Die Sitzung dauerte mehr als drei Stunden. (DRT)

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