Dominikanische Republik: Betonmauern auf Gehwegen sorgen für Kontroversen

Sabana Larga, Provinz San José de Ocoa. – Die Installation von Betonmauern auf Gehwegen sorgt in der Gemeinde Sabana Larga für Diskussionen. Besonders im Umfeld des Stadtparks äußern Anwohner ihre Besorgnis über die Maßnahme, die angeblich verhindern soll, dass Fahrzeuge auf die Gehwege auffahren.

Kritik der Anwohner: Gefahr für Fußgänger

Nach Angaben der Bewohner sind die Mauern zwar als Schutz gedacht, könnten jedoch neue Hindernisse für Fußgänger schaffen. Besonders Menschen mit Behinderungen und Senioren seien betroffen, da einige der Mauern bereits Zugangsrampen blockieren.

Forderung nach Transparenz

Die Anwohner verlangen vom Ayuntamiento von Sabana Larga eine klare Offenlegung des Projekts:

  • Pläne und Dimensionen der Mauern
  • Freier Gehweganteil nach der Installation
  • Genehmigungen, Kosten und Budget
  • Prüfung der Barrierefreiheit vor Beginn der Arbeiten

Schutz ja – aber ohne neue Barrieren

Die Bewohner betonen, dass Sabana Larga dringend fahrzeugfreie Gehwege benötigt. Gleichzeitig müsse die Zugänglichkeit für alle Fußgänger gewährleistet bleiben. Die Wiederherstellung des öffentlichen Raums solle den Schutz der Fußgänger sicherstellen, ohne zusätzliche Barrieren zu schaffen.

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