
Dominikanische Republik, Nordküste.- Sintflutartige Regenfälle, Gewitter und heftige Windböen haben den Norden der Dominikanischen Republik in den Ausnahmezustand versetzt. Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) rief am Mittwoch für die Provinzen Espaillat, María Trinidad Sánchez und Puerto Plata die Alarmstufe Rot aus.
Weitere fünf Provinzen – darunter Santiago, Hermanas Mirabal und Samaná – stehen unter Gelb, vier weitere unter Grün. Grund ist ein nahezu stationäres Frontsystem, das ununterbrochen Wolkenfelder über das Land treibt und die Niederschläge weiter anschwellen lässt.

Die Behörden warnen eindringlich vor lebensgefährlichen Situationen: Flüsse, Bäche und Schluchten führen Hochwasser, Überquerungen könnten tödlich enden. Auch die Nutzung von Badeplätzen in den betroffenen Regionen wurde strikt untersagt.
Die Lage bleibt angespannt – die Bevölkerung wird aufgefordert, höchste Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. (DomRepTotal)