
Punta Cana.- Die Umsetzung eines Plans zur Raumordnung in den touristischen Zentren der Dominikanischen Republik – insbesondere in der größten Tourismusregion des Landes, Bávaro‑Punta Cana – bleibt weiterhin ein unerfülltes Ziel. Das Fehlen klarer Strukturen schwächt die Wettbewerbsfähigkeit eines der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes.
Vor kurzem hatte Frank Rainieri, Gründer der Grupo Puntacana, eindringlich auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, in der Provinz La Altagracia Grenzen zu setzen, um das Chaos in der überbordenden Immobilienentwicklung einzudämmen. Rainieri kritisierte dabei offen: „Der Regierung hat der Mut gefehlt, das Immobilienchaos zu stoppen.“
Diese Einschätzung teilt auch der Consejo Nacional de la Empresa Privada (Conep). Dessen Präsident Celso Juan Marranzini bezeichnete die fehlende Raumordnung in den touristischen Zentren als eine der größten Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes.
Marranzini äußerte sich dazu anlässlich des 63. Jahrestages des Conep und des Nationalen Tages der Privatwirtschaft, in einer Veranstaltung, die von Präsident Luis Abinader geleitet wurde.
Obwohl vor wenigen Tagen die Präsentation des Raumordnungsplans für Bávaro‑Punta Cana angekündigt worden war, wurde diese überraschend abgesagt – bereits zum dritten Mal. Damit bleibt die dringend notwendige Umsetzung weiterhin aus.
ZUSAMMENFASSUNG
📌 Raumordnung in Bávaro–Punta Cana
- Problem: Fehlende Umsetzung eines Raumordnungsplans für die größte Tourismusregion der Dominikanischen Republik.
- Folgen: Chaos durch unkontrollierte Immobilienprojekte, sinkende Wettbewerbsfähigkeit des Tourismussektors.
- Akteure:
- Frank Rainieri (Grupo Puntacana) – fordert klare Grenzen und kritisiert mangelnden Mut der Regierung.
- Conep (Consejo Nacional de la Empresa Privada) – warnt vor Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
- Präsident Luis Abinader – leitete die Veranstaltung zum 63. Jahrestag des Conep.
- Status: Der Plan wurde bereits dreimal abgesagt, zuletzt überraschend kurz vor der Präsentation. (Domreptotal)
Alles zum Wohle des Tourismus, neue Rekorde erzielen, das geht nun offensichtlich nach hinten los. Verkehrsstaus erreichen / ĂĽbertreffen zeitweise sogar die Situation in der Hauptstadt Santo Domingo.