Dominikanische Republik: ⚠️ Todes-OP in illegaler Klinik – Abgelaufene Medikamente, falscher Chirurg, keine Notfallversorgung

Abgelaufene Medikamente, keine Station: So arbeitete die Klinik, in der eine junge Frau nach einer Operation starb

Santo Domingo.- Die Klinik für Adipositas und Anti-Aging von Dr. Griselda Basora, gelegen im Stadtteil Alma Rosa I in Santo Domingo Este, wirkte nach außen wie ein Zentrum für ästhetische Behandlungen und Massagen. Doch im Verborgenen wurde dort ein Operationssaal betrieben, in dem die 28‑jährige Rebecca Brizard nach einer Schönheitsoperation verstarb.

🚨 Schwere Verstöße gegen Vorschriften

Bei einer Inspektion stellten die Behörden gravierende Mängel fest. Laut Juan Gerardo Mesa Pérez, Direktor für Zulassung und Akkreditierung, erfüllte die Einrichtung nicht die gesetzlichen Anforderungen für ein chirurgisches Zentrum:

  • Keine Station für Patienten zur Nachsorge
  • Kein Notfallwagen („Carro de paro“) für medizinische Zwischenfälle
  • Abgelaufene Medikamente in großer Zahl

„Hier wurde das Gesetz in jeder Hinsicht verletzt“, erklärte Mesa Pérez.

👩‍⚕️ Ärztin verweigert Aussage

Das Gesundheitsministerium lud die Eigentümerin und medizinische Leiterin, Dr. Griselda Basora, zur Anhörung ein – sie erschien jedoch nicht. Die Ermittlungen laufen weiter, es wird geprüft, ob neben Enmanuel Hernández (der die Operation durchführte) auch andere Ärzte dort tätig waren.

🧑‍🔧 Der falsche Chirurg

Besonders brisant: Hernández ist laut Behörden kein Arzt, sondern Barbier. Dennoch führte er die Operation durch, unterstützt von zwei Anästhesisten.

💔 Der Traum endete in einer Tragödie

Rebecca Brizard, Mutter von drei Kindern und Unternehmerin, wollte sich einer Abdominoplastik unterziehen – ein lang gehegter Wunsch. Nach der Geburt ihres jüngsten Kindes entschied sie sich für den Eingriff.

Die Operation begann in den frühen Morgenstunden. Zunächst schien alles normal, doch im Laufe des Tages verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Gegen Mittag klagte sie über Unwohlsein, später brach sie zusammen. Ihre Mutter war anwesend und berichtete, dass Rebecca in ihren Armen zusammenbrach – „in diesem Moment starb sie“.

🕑 Chaos und Vertuschung

  • Die Familie erhielt nur die Erklärung, ihre Lungen hätten sich mit Blut gefüllt.
  • Der angebliche Chirurg flüchtete mit den Dokumenten durch die Hintertür.
  • Keine Notrufmeldung an 9‑1‑1, das Forensische Institut (Inacif) oder andere Behörden – die Familie musste selbst alle Schritte einleiten.

🛑 Kritik und offene Fragen

  • Wie konnte eine Klinik ohne Zulassung und mit abgelaufenen Medikamenten überhaupt operieren?
  • Warum wurden die Behörden nicht sofort informiert?
  • Wer trägt die Verantwortung für die Vertuschung und den Tod einer jungen Frau?

✨ Ein Leben voller Pläne

Rebecca wollte ihr Geschäft ausbauen, ihren Schwestern helfen und ihrer Mutter ein besseres Leben ermöglichen. Ihr Traum von einem neuen Körper wurde zur größten Tragödie ihrer Familie.

Ihr Geschäft „Fashionista RD“ bleibt geschlossen – hinter der Glastür hängen noch die Kleidungsstücke, die sie voller Hoffnung ausgewählt hatte. (Diario Libre – DRT)

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