
Der Dominikaner als „Export – Produkt“
Machen wir uns nichts vor, sehr viele Dominikaner und Dominikanerinnen haben den Traum vom Auswandern. Es ist vor allem die wirtschaftliche Not, denn eineng ut bezahlten Job zu finden ist fast eine >Mission impossible<.
Lebensfreude hin oder her, Familie und Freunde… wennman die Koffer packen kann ergreift man die Chance. Keine Zuwanderer in Sozialsysteme, man will arbeiten und die Familie unterstützen, sich selbst eine Zukunft in der Heimat aufbauen.
Hier einmal die Länder mit den meisten Dominikanern:
- Panama: 8765
- Mexiko: 10.539
- Venezuela: 11.399
- Niederlande: 17.979
- Kanada: 22.125
- Chile: 22.836
- Italien: 29.971
- Puerto Rico: 53.735
- Spanien: 201.162
- USA: > 2.398..000
Dies sind offizielle Zahlen von INDEX, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Und da ja jede Statistik durch eine andere ersetzt wird, hier noch ein paar weitere Recherchen aus dem WWW:
📌 Weitere Verteilung
- Zentralamerika & Karibik: 101.233 Dominikaner, vor allem in Puerto Rico, Panama und Aruba.
- Südamerika: 43.428 Dominikaner, fast die Hälfte in Chile.
- Europa (außer Spanien): 67.324 Dominikaner, verteilt auf Italien, Niederlande, Frankreich und Deutschland.
- Neue Destinationen: Laut INDEX 2024 erstmals auch registriert in Ägypten, Emiraten und Katar.
🔎 Bedeutung der Diaspora
- Wirtschaftlich: Die dominikanische Diaspora ist eine der größten in der Karibik. Rücküberweisungen („remesas“) machen einen erheblichen Teil des BIP aus.
- Demografisch: Über 55 % der im Ausland lebenden Dominikaner sind jünger als 35 Jahre.
- Politisch: Die Regierung nutzt die INDEX‑Daten, um konsularische Dienste und politische Maßnahmen gezielter auf die Bedürfnisse der Auslandsbevölkerung auszurichten.
👉 Zusammengefasst: Fast 3 Millionen Dominikaner leben außerhalb des Landes, mit klarer Konzentration in den USA und Spanien. Die restliche Diaspora verteilt sich über Europa, die Karibik und Südamerika.
Die dominikanische Diaspora ist ein zentraler Motor der Wirtschaft: 2025 flossen Rekord‑Remesas von 11,866,3 Mio. US‑Dollar, und allein im ersten Quartal 2026 bereits 3,019,6 Mio. US‑Dollar. Damit sind Überweisungen aus dem Ausland nach Exporten und Tourismus die drittwichtigste Quelle von Devisen für die Dominikanische Republik
- März 2026 allein: 1.149,2 Mio. US‑Dollar – ein Monatsrekord.
- Herkunft: 84,2 % der Remesas stammen aus den USA, gefolgt von Spanien (5,3 %).
💡 Bedeutung für die Wirtschaft
- Platzierung: Remesas sind nach Exporten (33,1 % Anteil) und Tourismus (30,9 % Anteil) die drittgrößte Quelle von Devisen. Sie machten im ersten Quartal 2026 23,8 % des gesamten Zuflusses aus.
- Sozialer Effekt: Sie sichern Millionen Haushalten Einkommen, finanzieren Bildung, Gesundheit und Konsum.
- Makroökonomisch: Sie stabilisieren den Wechselkurs und stützen die Zahlungsbilanz.
📌 Bedeutung der Diaspora
Die dominikanische Diaspora – fast 3 Millionen Menschen im Ausland – ist nicht nur kulturell, sondern auch ökonomisch ein unverzichtbarer Teil des Landes. Ihre Überweisungen übersteigen regelmäßig die Einnahmen aus vielen klassischen Exportsektoren und wirken wie ein soziales Sicherheitsnetz für Familien.
Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit und neuer Abgaben auf Geldtransfers zeigt sich die Resilienz der Diaspora: Trotz Belastungen wächst der Zufluss weiter. Damit wird klar, dass die Dominikanische Republik ihre wirtschaftliche Stabilität zu einem erheblichen Teil den im Ausland lebenden Landsleuten verdankt. (Rechte bei Domreptotal)