
Mannheim. – Die Mannheimer Privatbrauerei Eichbaum hat Insolvenz angemeldet und wird ihren Geschäftsbetrieb bis Ende September 2026 einstellen. Damit fallen auch die Exporte der von Eichbaum produzierten Marken weg.
Betroffen sind unter anderem:
- Zähringer – bisher über denselben Importeur in die Dominikanische Republik eingeführt.
- Apostel – ebenfalls eine Marke von Eichbaum, die über den gleichen Vertriebskanal in die Dominikanische Republik gelangte.
Ob einzelne Markenrechte von anderen Brauereien übernommen werden, ist derzeit offen. Interessenten wie Welde oder die Park‑Bellheimer AG haben bislang nur für die Hauptmarke Eichbaum Interesse bekundet. Für Apostel und Zähringer gibt es noch keine gesicherten Nachfolgepläne.
Eine Übersicht:
| Marke | Produkttyp | Aktueller Status | Bemerkung |
| Eichbaum Premium Pils / Export / Hefeweizen | klassische Biere | Produktion endet mit der Schließung | Hauptmarke der Brauerei, evtl. Übernahme durch Welde oder Park‑Bellheimer AG |
| Apostel Bräu | Exportbier (hell, mild) | betroffen | Wurde über denselben Importeur wie Zähringer in die Dominikanische Republik geliefert |
| Zähringer Bier | Exportbier (Premium Lager) | betroffen | Produktion eingestellt, kein Nachfolgeproduzent bekannt |
| Karamalz | Malzgetränk | verkauft an Veltins | einzige Marke, die weiterlebt – Veltins übernahm Markenrechte 2025 |
| Eichbaum Urbock / Hefeweizen Kristall / Radler | Spezialbiere | betroffen | keine Übernahmepläne bekannt |
| Eichbaum Export Classic / Premium Pils Export | Exportlinie | betroffen | wurde in über 60 Länder geliefert, darunter Karibik und Lateinamerika |
(Domreptotal)