Dominikanische Republik: 3 Mio. Besucher kommen per Schiff ins Land

Apordom hebt Fortschritte der Dominikanischen Republik mit sechs Häfen und drei Millionen Kreuzfahrtgästen pro Jahr hervor

SANTO DOMINGO. Präsident Luis Abinader betonte, dass die Häfen eine der wichtigsten Säulen für die wirtschaftliche Entwicklung der Dominikanischen Republik darstellen. Sie seien entscheidend für Exporte, Importe und die Konsolidierung des Landes als Logistikzentrum in Mittelamerika und der Karibik.

„Ohne geeignete Häfen, ohne effiziente Logistik, ohne die Unterstützung der Regierung und die öffentlich‑private Partnerschaft, die wir umgesetzt haben, gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung“, erklärte Abinader bei der Eröffnung der XLVIII Portuaria del Istmo Centroamericano (Repica 2026).

Ausbau der Hafeninfrastruktur

Der Präsident hob die Fortschritte hervor:

  • Bau des Hafens Pedernales
  • Erweiterung des Hafens La Romana
  • bevorstehende Eröffnung von Port Samaná
  • laufende Arbeiten am Hafen Manzanillo

Das Forum Repica 2026 bringt regionale Experten zusammen, um über Technologie, Nachhaltigkeit, Effizienz, Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit im maritimen Sektor zu diskutieren.

Sechs Kreuzfahrthäfen und drei Millionen Besucher

Der Direktor der Hafenbehörde Apordom, Alejandro Campos, erinnerte daran, dass es 2018 nur drei Kreuzfahrtterminals mit einer Million Besuchern gab. Heute verfügt das Land über sechs Häfen und empfängt jährlich drei Millionen Kreuzfahrtgäste. Auch die Frachtoperationen verzeichnen ein nachhaltiges Wachstum.

Das Masterplan‑Programm zur Modernisierung der Häfen soll über 10.000 Arbeitsplätze schaffen. In Cabo Rojo, Pedernales wurden bereits mehr als 300 direkte und rund 1.000 indirekte Jobs generiert. Die Modernisierung des Hafens Arroyo Barril in Samaná wird zwischen 1.000 und 1.500 direkte Arbeitsplätze schaffen.

Campos betonte die Vision, die Dominikanische Republik zu einem Kreuzfahrt‑Hub der Karibik und einem regionalen Logistikzentrum zu machen. Der Plan berücksichtigt auch den Umweltschutz und die Küstensicherung.

An Repica 2026 nehmen Vertreter aus Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama und der Dominikanischen Republik teil. (Arecoa-DRT)

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