Dominikanische Republik: 3 maternale Todesfälle – insgesamt 76 in diesem Jahr

Drei neue Todesfälle – insgesamt 76 Mütter gestorben

Santo Domingo,. – Das Gesundheitsministerium meldete in der epidemiologischen Woche 30 drei neue Todesfälle von Müttern. Damit steigt die Zahl der maternal bedingten Todesfälle im laufenden Jahr auf 76. Zwei der Verstorbenen waren Dominikanerinnen, eine Haitianerin.

Im Jahresverlauf entfallen laut Bulletin 42 Todesfälle auf dominikanische Frauen, 32 auf haitianische Frauen und zwei auf andere Nationalitäten.

40 Todesfälle bei Kindern

Das Bulletin weist zudem 40 Todesfälle bei Kindern aus, davon 33 im neonatalen Bereich.

Dengue bleibt unter Kontrolle

In derselben Woche wurden zwei Dengue‑Fälle bestätigt – in La Romana und Santo Domingo. Laut Ministerium bewegt sich das Krankheitsgeschehen weiterhin im erfolgreichen Bereich der endemischen Kurve, ohne Anzeichen einer Epidemie. Im Vergleich zu den Jahren 2019–2025 zeigt sich ein Rückgang der Fälle.

Malaria deutlich reduziert

Bis Woche 30 wurden 126 Malariafälle registriert – ein Rückgang von 82 % gegenüber den 687 Fällen im Vorjahreszeitraum. Die Behörden setzen ihre Präventions‑ und Überwachungsmaßnahmen fort.

Leptospirose mit 260 Fällen

Die Leptospirose verzeichnet bislang 260 bestätigte Fälle im Jahr 2026. In Woche 30 wurden zwei neue Fälle aus Santo Domingo gemeldet. Die Behörden empfehlen verstärkte Hygienemaßnahmen und ärztliche Abklärung bei Symptomen wie Fieber und Wadenschmerzen.

Vier neue SARS‑CoV‑2‑Fälle

Im Rahmen der Grippeüberwachung wurden vier neue SARS‑CoV‑2‑Fälle festgestellt. Die Zahl der Atemwegsinfektionen bleibt jedoch unterhalb der erwarteten Werte. Schwere akute Atemwegsinfektionen zeigten in Woche 30 keine aktiven Virusnachweise.

50 epidemiologische Alarme

Das nationale Überwachungssystem SINAVE registrierte in Woche 30 insgesamt 50 Alarme in 22 Provinzen.

  • 16 betrafen hämorrhagisches Fieber,
  • 9 Meningitis,
  • 6 fieberhafte Hautausschläge,
  • 4 akute Durchfallerkrankungen und
  • 4 chemische Vergiftungen.

Weitere Alarme betrafen Todesfälle von Müttern, Varizellen sowie fieberhafte Atemwegserkrankungen. Das Ministerium betont, dass diese Alarme Frühwarnsignale sind und nicht automatisch Ausbrüche darstellen.

Vorläufige Daten

Das Bulletin weist darauf hin, dass es sich um vorläufige Informationen handelt. Die Zahlen können sich ändern, sobald weitere Untersuchungen und Datenquellen integriert sind.

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