
Santo Domingo.- Eine Polizistin aus New York ist in der Nacht zum Sonntag in einer Klinik im Nationaldistrikt der Dominikanischen Republik verstorben, nachdem sie sich einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff unterzogen hatte.
Bei der Verstorbenen handelt es sich um Rebecca DePaula, 31 Jahre alt, dominikanischer Herkunft. Nach ersten Informationen war sie ins Land gereist, um sich Brustimplantate entfernen zu lassen.
Der Sprecher der Nationalpolizei, Diego Pesqueira, erklärte, dass der Fall derzeit untersucht werde. Man warte auf die Ergebnisse der Autopsie, die vom Instituto Nacional de Ciencias Forenses (Inacif) durchgeführt wird, um die genauen Todesursachen festzustellen.
„Wir warten auf die Ergebnisse der Autopsie und der Obduktion, damit die Staatsanwaltschaft anschließend über mögliche Maßnahmen entscheiden kann. Dies ist ein Fall aus dem Gesundheitsbereich, den wir nicht im Detail beherrschen, da es sich um ein sehr technisches und professionelles Gebiet handelt“, sagte Pesqueira.
Er betonte, dass weitere Informationen über den Tod von den Behörden des Gesundheitsministeriums sowie von der Klinik selbst bereitgestellt werden müssten.
Anteilnahme der New Yorker Polizei
Die New Yorker Polizei (NYPD) äußerte ihr Bedauern über den Tod von Rebecca DePaula und bat die Öffentlichkeit, die Familie, Freunde und Angehörigen der Beamtin in Gedanken und Gebeten zu begleiten.
In einer Mitteilung auf Instagram schrieb die NYPD:
„Wir schließen uns im Gebet an, damit Gott ihrer Familie Kraft, Trost und Frieden schenkt in diesem Moment des großen Verlustes. Möge Rebecca in ewiger Ruhe ruhen.“
Die Behörde versicherte abschließend, dass die Güte, das Pflichtbewusstsein und das Vermächtnis der Beamtin niemals vergessen werden.
👉 Dieser Fall reiht sich ein in eine Serie tragischer Vorfälle im Bereich der ästhetischen Chirurgie in der Dominikanischen Republik, wo es bis heute keine strengen staatlichen Kontrollen über zugelassene Kliniken gibt. Immer wieder kommt es zu Komplikationen und Todesfällen, weil Eingriffe in Einrichtungen durchgeführt werden, die nicht den internationalen medizinischen Standards entsprechen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit klarer Vorschriften und einer wirksamen Aufsicht, um Patienten zu schützen. (DomRepTotal)