Dominikanische Republik: Punta Bergantín fördert Gärtnerei für heimische Arten

PUERTO PLATA. – Das Tourismusprojekt Punta Bergantín hat den Aufbau einer Baumschule für natives und endemisches Pflanzenmaterial gestartet. Ziel ist es, die ökologische Vielfalt der Nordküste zu bewahren und die Landschaft nachhaltig zu regenerieren.

Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit mit der Provinzdirektion Umwelt von Puerto Plata sowie dem Botanischen Garten von Santiago de los Caballeros. Geplant sind zunächst die Pflanzung von 1.260 Bäumen sowie die Aufnahme von 355 Exemplaren bedrohter Arten, um die Schutz‑ und Restaurationsmaßnahmen in der Region zu verstärken.

Langfristige Investition in Natur und Bildung

Projektleiterin Leonela Vólquez betonte, das Vivero (Baumschule / Gärtnerei) sei eine „lebendige Basis“ für die Wiederherstellung von Landschaften, den Schutz gefährdeter Arten und die Förderung von Umweltbildung. Die Maßnahme soll sicherstellen, dass das Wachstum von Punta Bergantín mit konkreten Schritten zur Konservierung und ökologischen Nachhaltigkeit verbunden bleibt.

Beitrag zur Biodiversität

Im ersten Jahr werden elf Arten der Roten Liste aufgenommen, die vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet sind. Das Vivero bildet zudem den operativen Kern des Umweltmanagementplans sowie des Programms für Transplantation, Kompensation und Wiederaufforstung des Projekts.

„Die Bedeutung liegt nicht nur in dem, was gepflanzt wird, sondern in dem, was dadurch entsteht: ein Modell für einen bewussteren, resilienteren und naturverbundenen Tourismus“, erklärte Vólquez.

👉 Damit wird deutlich: Punta Bergantín setzt auf Naturschutz als integralen Bestandteil seiner Entwicklung und stärkt die Nordküste als Reiseziel, in dem Natur nicht Beiwerk, sondern Kern der Identität ist.

(Arecoa / DomRepTotal)

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