
La Altagracia, Punta Cana.- Marriott Hotels International hat beschlossen, seine Präsenz im Bereich der Luxus‑All‑Inclusive‑Resorts deutlich auszubauen. Dabei betont die Hotelkette, dass sie keine „generischen Produkte“ anbieten will – Qualität und persönlicher Service stehen nicht zur Disposition. Ziel ist ein vielfältigeres Angebot, das dennoch einzigartig bleibt.
In der Dominikanischen Republik markierte das W Punta Cana den Beginn dieser Strategie, gemeinsam mit den Familien Amengual und Rainieri.
Laut Martin Castaño, Vizepräsident für Vertrieb und Distribution in der Region CALA, sollen in den kommenden vier Jahren mindestens 13 Hotels zu All‑Inclusive‑Resorts umgewandelt werden. Das nächste Projekt ist das JW Costa Elena in Costa Rica, das im Herbst eröffnet. Für 2028 ist die Eröffnung des Ritz‑Carlton Yanuna in Punta Cana geplant. Zudem kündigte Pioneer den Bau von zwei weiteren Marriott‑Luxushotels in Macao an.
Weitere geplante Häuser sind unter anderem The Luxury Collection in Punta Cana, ein JW Marriott in Rio de Janeiro, sowie Resorts der Marken Tribute Portfolio, Autograph Collection, Westin und Marriott.
Mit dieser Offensive wird Marriott seine Präsenz in der Region nahezu verdoppeln – von derzeit 561 Hotels und Resorts auf rund 1.000 bis 2030.
„Die Region ist sehr reich und vielfältig, und genau hier ist unser Wachstum im Luxussegment bedeutend und sorgfältig geplant“, erklärte Castaño vor rund 50 Reiseberatern bei der Discover CALA Annual Travel Summit in Punta Cana.
Er betonte, dass das Wachstum nicht nur der aktuellen Nachfrage folgt, sondern auch neue Destinationen erschließen soll, „wo es vielleicht noch gar nichts gibt“. Mit über 300 Millionen Mitgliedern im Marriott Bonvoy‑Programm, davon 12 Millionen in Lateinamerika, sieht die Gruppe großes Potenzial, Reisende auch in weniger bekannte Orte zu ziehen.
„Wir können unseren Kunden Erlebnisse bieten, die es heute noch gar nicht gibt“, so Castaño. (Arecoa/DRT)